Innenminister ehrt Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Bredenfelde

17. August 2012 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

Innenminister Lorenz Caffier verleiht heute an drei langjährige aktive Feuerwehrfrauen der Freiwilligen Feuerwehr Bredenfelde im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte das Brandschutzehrenzeichen in Gold. Sie engagieren sich seit mehr als 40 Jahren ehrenamtlich im Brandschutz der Gemeinde und bei vielen Veranstaltungen, die das Leben in der örtlichen Gemeinschaft bereichern.

„Dass heute drei Frauen ausgezeichnet werden ist auch ein Zeichen dafür, dass sich in der Freiwilligen Feuerwehr Bredenfelde besonders viele Frauen engagieren“, lobte der Minister. Er verwies darauf, dass die Ansprüche an den Brandschutz und die technische Sicherheit stetig höher werden. Damit steigt auch die Bedeutung der Feuerwehren im System der öffentlichen Daseinsvorsorge.

Lange schon steht die Brandbekämpfung nicht mehr allein im Vordergrund. Hinzu gekommen sind technische Hilfeleistung, Katastrophenbekämpfung und die Beseitigung von Umweltgefahren. Damit wächst das Anforderungsniveau an Einsatzbereitschaft, Aus- und Fortbildung.

Innenminister Lorenz Caffier: „Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau zu sein bedeutet, mit viel Enthusiasmus, Zeit- und Kraftaufwand die öffentliche Sicherheit in Mecklenburg-Vorpommern zu gewährleisten. Nicht selten wird dabei die eigene Gesundheit, ja sogar das eigene Leben für die Allgemeinheit eingesetzt.“

Die landesweite Brand- und Hilfeleistungsstatistik des letzten Jahres zeigt, dass ohne die sechs Berufsfeuerwehren und die 1.018 Freiwilligen Feuerwehren die öffentliche Sicherheit im Bereich der Gefahrenabwehr nicht gewährleistet wäre.

Rund 15.200 Brand- und Hilfeleistungseinsätze wurden gefahren, insgesamt 75.387 Einsätze geleistet. Wenn man dazu noch die Zahl von 1.228 Menschen nimmt, die aus akuten Notlagen gerettet wurden, dann wird die große Bedeutung der Wehren deutlich.

„Hinter diesen Zahlen steht unermütliches ehrenamtliches Engagement in den Feuerwehren, das heute beispielhaft gewürdigt werden soll“, so der Minister. „Neben der öffentlichen Würdigung ist es jedoch ebenso wichtig und notwendig, dass die Landesregierung gerade mit Blick auf die demografische Entwicklung die richtigen Rahmenbedingungen schafft, damit auch in Zukunft unsere Feuerwehren einsatzfähig sind. Dafür setze ich mich besonders ein. Im Herbst wird das Innenministerium ein Eckpunktepapier für ein umfassendes Konzept zur Sicherstellung des flächendeckenden Brandschutzes vorstellen. Auf dieser Grundlage wird dann im Anschluss eine Gesetzesnovelle vorgelegt.“

Das Brandschutz-Ehrenzeichen wird in vier Stufen verliehen.

Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren, der Berufsfeuerwehren und der anerkannten Werkfeuerwehren (Feuerwehrangehörige) können mit der Ehrenspange, dem Brandschutz-Ehrenzeichen am Bande in Silber oder in Gold ausgezeichnet werden, wenn sie mindestens 10, 25 oder 40 Jahre lang aktiv in einer Feuerwehr pflichttreu ihren Dienst getan haben.

 

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.