BDK im Innenausschuss zum Thema Cybercrime

17. August 2012 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

Am 16. August 2012 fand im Innenausschuss des Schweriner Landtages eine nicht öffentliche Anhörung zum Thema Cybercrime statt. Geladen waren dazu zehn Vertreter sachverständiger Organisationen, Vereine und Behörden. Unter den Geladenen befand sich auch der Landesverband des Bund Deutscher Kriminalbeamter, den bei der Anhörung der Landesvorsitzende vertrat.

Der Vorsitzende des Innenausschusses hatte im Vorfeld der Sitzung einen Fragenkatalog an die Sachverständigen versandt, der 16 Fragen rund um das Phänomen Cyberkriminalität enthielt. Da es sich ausschließlich um Fachfragen handelte und der BDK stets für Kompetenz und Fachlichkeit eintritt, nahm der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern bei der Beantwortung des Fragenkataloges dankbar und gerne die Unterstützung des IT-Spezialisten Ronald Schulze von der BDK-Bundesgeschäftsstelle in Anspruch, der sich seit langer Zeit mit dem Thema Cybercrime beschäftigt.

Zu Beginn der Anhörung erhielten die geladenen Sachverständigen durch den Vorsitzenden die Gelegenheit zu einem ergänzenden Eingangsstatement. Im Namen des BDK verwies der Landesvorsitzende zunächst auf die schriftlichen Ausführungen und machte zusätzlich auf die Probleme bei der Ausbildung von Spezialisten in unserer Landespolizei, auf die Stellung der Cybercrime als häufigstes Phänomen kriminelles Handelns und den daraus resultierenden personellen Mehrbedarf an IT-Spezialisten aufmerksam.

In der sich an die Statements anschließenden Fragerunde der Abgeordneten des Innenausschusses blieben die Darlegungen und Hinweise des BDK unwidersprochen, fanden sogar den Beifall einiger Abgeordneter und Sachverständiger.

Wir verbinden damit die Hoffnung, dass beim System der Polizeiausbildung und im Hinblick auf die ständige Personalkürzung im Innenministerium endlich ein Umdenken einsetzt und künftig ausreichend viele Kriminalisten, die wissenschaftlich aus- und fortgebildet worden sind, Phänomene wie die Cybercrime erfolgreich bekämpfen und verhindern können.

 

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