14. Bundeswettkampf der THW-Jugend

10. August 2012 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz | Drucken

Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich überreichte in Landshut an die THW-Jugendgruppe Karlstadt den Siegerpokal für den 1. Platz beim 14. Bundeswettkampf der THW-Jugend. In einer knappen Entscheidung siegte das Team aus Bayern vor den Mannschaften aus Völklingen-Püttlingen und Hürtgenwald.

Der Wettkampf, der unter dem Motto ‚Hightech meets Mittelalter‘ stand, war der Höhepunkt des 14. Bundesjugendlagers, das noch bis zum 8. August mit rund 4.500 Jugendlichen im Messepark Landshut stattfindet.

„Wer euch bei euren Aufgaben heute zugeschaut hat, konnte vieles lernen. Nicht nur über Holzbearbeitung und eure technischen und handwerklichen Fähigkeiten, die ihr im THW erlernt habt. Vor allem konnte man lernen, was Zusammenhalt, Teamarbeit und Spaß an einem ehrenamtlichen Engagement bedeutet. Eure Begeisterung für Technik und das THW steckt an und ist die beste Werbung, die sich das THW wünschen kann,“ lobte Minister Friedrich bei der Pokalübergabe den Einsatz des THW-Nachwuchses.

Den Pokal an die Jugendgruppe aus Völklingen Püttlingen (Saarland), die den zweiten Platz belegte, überreichte Stephan Mayer (MdB), Präsident der THW-Bundesvereinigung e.V.

„Die Mädchen und Jungen haben gezeigt, dass sie THW-Geräte perfekt beherrschen, sich aber auch mit Kreativität und einfachen Mitteln zu helfen wissen“, hob Albrecht Broemme, Präsident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, bei der Übergabe des Pokals an die Mannschaft aus Hürtgenwald (Nordrhein-Westfalen) hervor.

Bundesjugendleiter Michael Becker zog das Fazit: „Wir haben heute einen spannenden Wettkampf erlebt, bei dem die Mannschaften über sich hinausgewachsen sind. Ihr Jugendlichen habt anschaulich gezeigt, dass es auch in der heutige Spaßgesellschaft attraktiv ist, sich ehrenamtlich für die Hilfe an anderen Menschen einzusetzen.“

Passend zur traditionsreichen Geschichte des Austragungsortes, der Turnierwiese am Rande der Landshuter Altstadt, stellten die Jugendlichen im Alter von 10 bis 18 Jahren bei dem Wettkampf das ‚Ringelstechen‘ der ‚Landshuter Hochzeit‘ auf THW-Art nach. Mit Techniken wie im Mittelalter – also ohne Strom – baute jede der 16 Mannschaften ein Holzpferd mit Schild und Ritterlanze, um damit über die Wettkampfbahn zu ‚reiten‘.

Auf der anderen Hälfte der Bahn mussten die Mädchen und Jungen gleichzeitig mit moderner Rettungstechnik zwei Verletzte fachgerecht retten und versorgen. „Es ist toll zu sehen, wie geschickt ihr in dem zweistündigen Wettkampf alle Aufgaben souverän gelöst habt“, sagte der Präsident der THW-Bundesvereinigung, Stephan Mayer (MdB), zu den teilnehmenden Mannschaften. „Bei so motivierten Jugendlichen sehe ich eine ausgesprochen positive Zukunft für das THW.“

Quelle: Bundesministerium des Innern

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.