Protest gegen NPD-Kundgebung

9. August 2012 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Niedersachsen | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen unterstützt den friedlichen Protest gegen die NPD-Kundgebung in Braunschweig. Nach gerichtlicher Klärung darf die rechtsextreme Partei ihre Veranstaltung am 9. August ab 12.45 Uhr in der Innenstadt am Burgplatz durchführen. Ein breites Bündnis unterschiedlicher Organisation hatte bereits im Vorfeld Demonstrationen dagegen angekündigt.
„Da es juristisch keine Möglichkeit mehr gibt, die Kundgebung der NPD zu verhindern, erwarten wir friedliche Proteste von einer Vielzahl von Demokratinnen und Demokraten gegen die menschenverachtende Ideologie der Rechtsextremen“, sagt GdP-Landesvorsitzender Dietmar Schilff, der selber vor Ort sein wird und dort unter anderem die Aktionen des DGB unterstützt. „Leider dürfen die Neonazis ihre verabscheuenswürdige Hetze weiter betreiben, was die GdP entschieden verurteilt. Doch durch friedliche Aktionen wird Braunschweig zeigen, dass in unserer Gesellschaft kein Platz für dieses Gedankengut ist“, sagt Dietmar Schilff.
„Unsere eingesetzten Kolleginnen und Kollegen dürfen jedoch keinesfalls Ziel von Angriffen werden, denn sie sind die falschen Adressaten beim Engagement gegen Neonazis“, sagt er. Allein friedfertige Mittel beim zivilgesellschaftlichen Engagement seien zu akzeptieren, betont der Landesvorsitzende.

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