Kripoberatung wieder kostenlos – und nun ?

9. August 2012 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Im Februar 2004 hatte der damalige Senat auf der Suche nach den fehlenden Haushaltsmilliarden die Idee, die Einbruchspräventionsberatung mit Außen-(Vor-Ort)-Terminen bzw. ab einer halben Stunde Dauer kostenpflichtig zu machen. Einmalig in Deutschland ! Die Beratungsersuchen gingen deutlich zurück, nennenswerte Einnahmen wurden nicht verzeichnet. 8 Jahre später, mit neuem Innensenator und nicht nachlassenden diesbezüglichen Forderungen des BDK wurde nun auch unter dem Druck explodierender Einbruchs-Fallzahlen die entsprechende Gebührenordnung geändert.

Dies wird helfen, zum einen der subjektiven Sicherheit, auch dem Renommee der Kriminalprävention und sicher auch dem ein oder anderen, der seine Wohnung besser sichert und somit Täter abschreckt.

Zu einer sinnvollen und das bedeutet in erster Linie wirksamen Bekämpfungsstrategie gehören neben Präventionsmaßnahmen auch abgestimmte Repressionsmechanismen. Selbst wenn die Staatsanwaltschaft ihre Bereitschaft unter dem Aspekt „task force“ mehr als deutlich macht und die Kollegen vor Ort und in den Fachkommissariaten ihr Bestes geben, ohne geeignete und geschulte Operativkräfte, die für dieses Aufgabe zusätzlich dauerhaft zur Verfügung stehen, wird es nur wenige Erfolge geben.

Um sie zu bestrafen, müssen wir sie erstmal haben

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