Mit dem Fahrrad auf Verbrecherjagd

6. August 2012 | Themenbereich: Polizei | Drucken

Jeden Tag jagen in NRW Polizisten mit dem Fahrrad Verbrecher. „Die Polizistinnen und Polizisten sind auf ihren Rädern flexibel und schnell am Einsatzort. Sie werden dort eingesetzt, wo ein Streifenwagen nur sehr schwer oder gar nicht hinkommt. Zum Beispiel bei Fahndungen in unwegsamem Gelände und in Fußgängerzonen“, sagte NRW-Innenminister Ralf Jäger heute (6.8.) bei der landesweiten Vorstellung der neuen Uniform für den Fahrradstreifendienst in Münster. „In vielen NRW-Städten sind die Radstreifen nicht mehr aus dem
Stadtbild wegzudenken. Sie fallen auf, sind immer ansprechbar und nahe bei den Menschen.“

Die 700 Polizistinnen und Polizisten, die Radstreife fahren, sind bei jedem Wetter unterwegs. „Deshalb brauchen sie eine hochwertige, funktionale und vor allem auch verkehrssichere Uniform“, betonte der Innenminister. Experten aus der Textilbranche haben gemeinsam mit Polizisten die neue Uniform entwickelt. Sie ist blau mit leuchtendgelben Teilen kombiniert. Extra für den Einsatz auf dem Fahrrad wurde eine reflektierende Multifunktionsweste entworfen. In der kann unter anderem das Funkgerät, Stift und Schreibblock untergebracht werden.

„Selbstverständlich gehört auch ein Fahrradhelm zur Ausrüstung. Denn ohne Helm fährt kein Polizist auf Radstreife“, hob Innenminister Jäger hervor.
Wie erfolgreich Radstreifen im Einsatz sind, schilderte Jäger an einem Fall aus Münster: „Nach einem Bankraub flüchten drei Männer durch die Innenstadt.
Polizisten mit ihren Streifenwagen sind schnell zur Stelle, nehmen die Verfolgung auf. Mit den Autos kommen sie nicht in alle engen Seitenstraßen und Gässchen. Das kann aber der ebenfalls eingesetzte Polizist auf seinem Mountainbike. Er fahndet auf Fußwegen und in Grünanlagen. In einer engen Gasse entdeckt er einen der flüchtigen Bankräuber und nimmt ihn fest. Seine beiden Komplizen können später ermittelt und die Beute sichergestellt werden. Das zeigt: Fahrradstreifen sind ein fester Bestandteil des Einsatzkonzeptes der NRW-Polizei.“

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