Personalkonzept der Bayerischen Polizei

26. Juli 2012 | Themenbereich: Bayern, Innenminister | Drucken

„Die Bayerische Polizei ist stärker denn je.“ Mit diesen Worten hat heute Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sein umfassendes Personalkonzept für die Bayerische Polizei vorgestellt. „Wir sind für die zunehmenden Ruhestandszahlen und die steigenden Anforderungen bestens gewappnet.“ Bereits zum August dieses Jahres werden 769 fertig ausgebildete Polizistinnen und Polizisten den Dienststellen zugewiesen. Insgesamt können heuer mehr als 1.200 neue Polizeibeamte ihre Arbeit vor Ort beginnen. „Bei etwa 730 Ruhestandsabgängen ist dies für 2012 ein echtes Plus von 470 Polizistinnen und Polizisten“, betonte Herrmann. „Ich setze mich mit Nachdruck dafür ein, dass auch im Doppelhaushalt 2013/2014 die erforderlichen Mittel für eine weitere Verstärkung der Polizei vorgesehen werden.“ +++

Um auch den zukünftig starken Pensionierungsjahrgängen mit gut ausgebildetem Nachwuchs gegenzusteuern, können schon zum 1. September 2012 zusätzlich 340 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten eingestellt werden. Auch der Beschluss der Bayerischen Staatsregierung für 840 zusätzliche Ausbildungsstellen in den Jahren 2013 und 2014 sei hier eine weitere wichtige Weichenstellung für eine langfristig starke Polizei, so der Innenminister. Herrmann verwies auch darauf, dass Bayern entgegen dem Trend in anderen Bundesländern im Doppelhaushalt 2009/2010 1.000 zusätzliche Stellen für die Polizei geschaffen habe. Dazu komme die Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 40 Stunden, die insgesamt weitere 922 Einstellungen ermöglicht.

Insgesamt könnten laut Herrmann im Jahr 2013 mehr als 1.000 Neueinstellungen erfolgen und 2014 rund 1.200: „Damit bieten wir geeigneten, motivierten und verantwortungsbewussten Bewerbern eine abwechslungsreiche berufliche Perspektive.“ Dass der Polizeiberuf für junge Menschen weiterhin sehr attraktiv sei, zeigen Herrmann zufolge die hohen Bewerberzahlen. Zum Einstellungstermin März 2012 haben sich beispielsweise 3.865 Frauen und Männer auf 560 zu besetzende Stellen beworben, also mehr als sechsmal so viel.

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