Syrienkrise: THW unterstützt UNHCR

19. Juli 2012 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz | Drucken

Die Nachbarländer Syriens reagieren auf die anwachsenden Flüchtlingsströme im Zusammenhang mit der Krise in dem arabischen Land. Das THW unterstützt in Jordanien die Vorbereitungen des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) für den Aufbau von Flüchtlingscamps.

Seit dem Wochenende ist ein fünfköpfiges THW-Team in der jordanischen Hauptstadt Amman und führt gemeinsam mit dem UNHCR einen Campbau-Lehrgang durch. Damit wird der Bau eines Flüchtlingslagers bei Mafraq vorbereitet. Gleichzeitig erkunden die THW-Experten technische Lösungen für die Wasserver- und -entsorgung für die syrischen Flüchtlinge.

Bereits seit April ist das THW in Amman tätig und unterstützt dort unter anderem die Deutsche Botschaft bei der Bewertung der humanitären Lage vor Ort. Auf Ersuchen des Auswärtigen Amtes wurde das THW nun vom Bundesinnenministerium beauftragt, die syrischen Flüchtlinge in Zusammenarbeit mit jordanischen Behörden und Hilfsorganisationen sowie der Deutschen Botschaft mit in Amman zu unterstützen.

An dem Training in Amman nehmen sowohl staatliche Einrichtungen und Behörden wie auch Vertreter nationaler und internationaler Organisationen teil. Das Gelände bei Mafraq liegt im Grenzgebiet zu Syrien und wurde am Montag durch das THW-Team besichtigt.

Das THW ist die Einsatzorganisation der Bundesrepublik Deutschland im Bevölkerungsschutz und wird zu 99 Prozent von ehrenamtlichen Kräften getragen. Mit technischem Fachwissen und Spezialgerät ist das THW wichtiger Partner für Feuerwehr, Polizei und andere Hilfsorganisationen in Deutschland, Europa und weltweit. Das THW ist Teil des deutschen Beitrags im Europäischen Gemeinschaftsverfahren und leistet im internationalen Bereich technisch-humanitäre Hilfe. In den vergangenen sechs Jahrzehnten war das THW weltweit in mehr als 130 Ländern bei humanitärer Soforthilfe, Projekten und Hilfsgütertransporten im Einsatz.

Quelle: THW

 

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