Waffendepot Beleg für gefährliche Gewaltbereitschaft krimineller Rocker

18. Juli 2012 | Themenbereich: Brandenburg, Innenminister | Drucken

Innenminister Dietmar Woidke hat das heute von der Polizei auf dem Grundstück eines Mitglieds der Hells Angels sichergestellte Depot mehrerer scharfer Waffen als deutlichen Beleg für die gefährliche Gewaltbereitschaft krimineller Rocker gewertet. „Wer abgesägte Schrotflinten oder Revolver samt Munition im Versteck bereit hält, braucht die nicht zur Motorradausfahrt“, sagte Woidke in Potsdam. „Die Warnungen vor der hohen Gewaltbereitschaft krimineller Rocker sind in keiner Weise übertrieben. Das hat sich einmal mehr bestätigt“, so der Innenminister. Der polizeiliche Druck gegen die Szene werde weiter hoch gehalten. In diesem Milieu dürfe sich keiner vor staatlicher Konsequenz sicher fühlen.

Woidke lobte gleichzeitig die „Gründlichkeit und Beharrlichkeit“ der eingesetzten Polizeibeamten, die letztlich zum Erfolg der Durchsuchungsmaßnahmen geführt hätten. Seit dem heutigen Morgen hatten rund 200 Brandenburger Polizeibeamte das Clubhaus der Hells Angels MC Cottbus sowie Wohn- und Geschäftsräume seiner bekannten Mitglieder durchsucht. Neben einer Vielzahl anderer Sicherstellungen war auf einem der Grundstücke im Erdreich versteckt eine Kiste entdeckt worden, in der sich unter anderem eine Pumpgun, eine abgesägte Schrotflinte und drei Pistolen samt dazugehöriger Munition befanden. Hintergrund der richterlich angeordneten Durchsuchungen waren ein laufendes Ermittlungsverfahren sowie befürchtete Gewalt rund um die bevorstehende Feier des Rockerclubs zu seinem fünfjährigen Bestehen.

 

 

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