Hells Angels wollen die totale Auseinandersetzung

12. Juli 2012 | Themenbereich: Berlin, Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Die Eskalation im Rockermilieu geht weiter. Ganz offenbar gibt es ein Ultimatum der in Berlin verbotenen Hells Angels an die anderen Klubs mit der klaren Ansage, dass ab 1. Juli kein Klub außer den Hells Angels in Berlin mehr geduldet wird.

Jeder, der mit seinem Abzeichen durch Berlin fährt oder ein Clubhaus betreibt, soll mit Waffengewalt daran gehindert werden, so die Berichterstattung. Die totale Auseinandersetzung soll durch Hells Angels aus Europa unterstützt werden.

Bodo Pfalzgraf, Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPOLG):
„Eine solche Bedrohungssituation hatten wir lange nicht. Wer die gesamte Stadt als Rockergebiet beansprucht, muss die ganze Kraft des Staates spüren. Es müssen alle ordnungspolitischen Register gezogen werden. Vom Führerscheinentzug bis zur Steuerfahndung und dem Gewerbeamt. Die Null-Toleranz-Politik von Frank Henkel ist hier genau richtig! Wir dürfen uns nicht gefallen lassen, dass ein Haufen durchgedrehter Krimineller die totale Auseinandersetzung sucht!“

Die Schusswechsel der vergangenen Wochen haben die Gefährlichkeit und Ernsthaftigkeit der aktuellen Bedrohungslage unterstrichen. Die eingerichtete Task-Force ist ständig am Ball.

Pfalzgraf: „Meine Kollegen meistern hier einen hoch gefährlichen Job mit absoluter Professionalität. Aber wenn das so weitergeht, werden wir Verstärkung brauchen, sonst kommen wir personell schnell an unser Limit.“

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