Gefährlichen „Menschenversuch“ mit elektronischer Fußfessel sofort beenden!

12. Juli 2012 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) sieht sich nach dem Missbrauch eines Kindes durch einen einschlägig vorbestraften Fußfesselträger in ihrer Ablehnung des Einsatzes der elektronischen Aufenthaltsüberwachung(EAÜ) bei rückfallgefährdeten Schwerst- und Sexualverbrechern auf tragische Weise bestätigt. Der bayerische Landesvorsitzende Hermann Benker fordert ein sofortiges Ende dieses extrem gefährlichen „Menschenversuchs“. Er hält es für skandalös, dass diese Tat zunächst offenbar vertuscht werden sollte.

Benker hält es für ungeheuerlich, dass Sexual- und Gewaltstraftäter, denen amtlich die Wiederholungsgefahr bescheinigt wird, auf die Menschheit losgelassen werden. „Im Interesse der Sicherheit der Menschen im Lebens- und Wohnumfeld dieser Straftäter sind elektronische Fußfesseln kein gleichwertiger Ersatz für deren geschlossene Unterbringung. Elektronische Fußfesseln eignen sich allenfalls für Kleinkriminelle.“

Benker hält es für einen Skandal, dass dieser Vorfall nur durch die Aufmerksamkeit der Medien bekannt wurde. Er fordert eine bundesweite Informationspflicht gegenüber der Öffentlichkeit.

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