Neue Feuerwehrfrequenz erhöht Sicherheit an den Flughäfen

6. Juli 2012 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

Im Jahr 2007 regte die Vereinigung Cockpit im Rahmen ihrer Aktion „Sicherer Himmel“ an, die an einigen ausländischen Flughäfen vorhandene eigene Funkfrequenz zur direkten Kommunikation zwischen Pilot und Feuerwehr auch an deutschen Flughäfen einzuführen. Im Falle eines Notfalls war es bisher für die Piloten nicht möglich, direkt mit der Feuerwehr zu sprechen. Lediglich eine zeitintensive Kommunikation über den Towerlotsen konnte aufgebaut werden. Da es in einem Notfall um Sekunden gehen kann, ist es jedoch sehr hilfreich, sich für eine schnelle und umfängliche Lagebeschreibung des Flugzeugs im Innen- und Außenbereich direkt mit den Feuerwehrleuten austauschen zu können.

Zunächst wurde diese Möglichkeit an einigen ausgewählten Flughäfen in Deutschland testweise geschaffen. Nachdem die Testphase nun erfolgreich abgeschlossen wurde, wird nun seit dem 1.Juli 2012 der Test auf alle Verkehrsflughäfen Deutschlands ausgeweitet sowie eine einheitliche neue Frequenz für alle Flughäfen zugewiesen.

Jörg Handwerg, Pressesprecher der Vereinigung Cockpit: „Bei dieser gemeinsamen Aktion gilt unser Dank der Flughafenfeuerwehr, der Deutschen Flugsicherung sowie den beteiligten Flughäfen, die auch durch ihre finanzielle Unterstützung diese Anregung intensiv vorangetrieben und zum Erfolg geführt haben sowie dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, das diese äußerst sinnvolle Einrichtung ermöglicht hat. Durch die Möglichkeit, direkt mit der Feuerwehr sprechen zu können, wird die Sicherheit im Flugverkehr nachhaltig erhöht. Von der schnellen und direkten Kommunikation können im Extremfall Menschenleben abhängen. Die Vereinigung Cockpit freut sich, dass sie wieder einmal zur Verbesserung der Sicherheit im Luftverkehr ihren Beitrag leisten konnte.“

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