Bundespolizei zieht positive Bilanz

5. Juli 2012 | Themenbereich: Bundespolizei | Drucken

Der Einsatz der anlässlich der EURO 2012 im In- und Ausland eingesetzten Bundespolizeibeamten hat sich bewährt. In der Zeit vom 4. Juni bis zum 1. Juli 2012 haben rund 6.550 Bundespolizistinnen und -polizisten im Rahmen ihrer Zuständigkeit entscheidend zu einem unbeschwerten Fußballgenuss beigetragen.

Das Ziel der Bundespolizei, die Ausreise gewaltbereiter Personen und potentieller Straftäter nach Polen und in die Ukraine zu unterbinden, wurde erreicht. Die riesige Mehrheit der knapp 22.000 durch die Bundespolizei erfassten reisenden Fußballfans war allerdings ohnehin friedlich. Bei Aus- und Einreisekontrollen an deutschen Flughäfen, grenznahen Kontrollen und teilweise grenzüberschreitenden Zugbegleitungen haben Beamte lediglich 38 sogenannte „Gewalttäter Sport“ festgestellt. Vier deutschen Problemfans wurde die Ausreise für die Dauer der UEFA Fußball-Europameisterschaft untersagt.

Auch an polnischen Flughäfen, an der polnisch-russischen und polnisch-ukrainischen Grenze sowie in den Austragungsorten der Spiele in Polen konnten die eingesetzten Beamten der Bundespolizei wirkungsvoll mit Hilfe von szenen- bzw. fankundigen Beamten unterstützen, um bekannte Randalierer möglichst schnell zu identifizieren.

Im bahnpolizeilichen Aufgabenbereich gelang es der Bundespolizei, gewalttätige Auseinandersetzungen – beispielsweise unter rivalisierenden Fußballfans – zu unterbinden. Es konnte flächendeckend eine weitgehend störungsfreie An- und Abreise zu den zahlreichen Public Viewing Veranstaltungen im Bundesgebiet gewährleistet werden.

„Diese Erfolge sind das Ergebnis einer gemeinschaftlichen Leistung von BKA, den Polizeien der Länder, unseren polnischen und ukrainischen Kollegen und der Bundespolizei. Teamarbeit findet eben nicht nur auf dem Fußballrasen statt“, so der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Matthias Seeger.

 

Quelle: Bundespolizeipräsidium

 

 

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