Großes Interesse am Blitz-Marathon

3. Juli 2012 | Themenbereich: Nordrhein Westfalen, Verkehr | Drucken

Innenminister Ralf Jäger lobte heute (3. Juli) das große Interesse und die Bereitschaft der Menschen beim zweiten landesweiten Blitz-Marathon mitzumachen. Mehr als 15.000 haben der Polizei gesagt, an welchen Stellen sie sich über Raser oder Drängler ärgern. An 2.673 dieser Wutpunkte kontrolliert die Polizei die Geschwindigkeit.

„In den ersten Stunden des Blitz-Marathons haben die Polizistinnen und Polizisten an den Messstellen viel Lob und Zuspruch für ihre Arbeit erhalten“, erklärte Jäger. „Davon konnte ich mich bei Besuchen an Kontrollstellen in Düsseldorf und Essen selber überzeugen.“

Jäger zog eine erste positive Zwischenbilanz des Tages: „Die öffentliche Diskussion über den Blitz-Marathon hat dazu geführt, dass die Autofahrer verantwortungsbewusster fahren und sich an die Regeln halten. Das bestärkt uns in unserer Strategie: Mehr Kontrollen für mehr Verkehrssicherheit.“ In nächster Zeit wird die Polizei an den Wutpunkten kontrollieren, die heute beim Blitz-Marathon nicht berücksichtigt werden konnten. „Kein Bürgervorschlag geht verloren“, machte der Minister deutlich.

Landesweit kontrollieren 3.300 Polizistinnen und Polizisten an 3.142 Messstellen, um mehr Verkehrssicherheit zu erreichen. Die Polizei setzt dabei 120 Radargeräte und 670 Lasergeräte ein. Hinzu kommen mehr als 500 Kontrollstellen an denen etwa 200 Mitarbeiter von 75 Kommunen die Geschwindigkeit messen.

„Damit handelt es sich um die größte Geschwindigkeitskontrollaktion in NRW“, sagte Jäger. „Der Blitz-Marathon ist ein Baustein unserer langfristigen Strategie gegen Geschwindigkeitsunfälle“, erläuterte der Minister.

„Die Polizei überwacht seit November flexibler und häufiger die Geschwindigkeit überall, wo zu schnell gefahren wird, nicht nur an Unfallbrennpunkten. Das ist ein wichtiger Teil der NRW-Kampagne „Brems Dich – rette Leben!“.“

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