Kennzeichnungspflicht – Anschläge auf Privat-PKW

25. Juni 2012 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Sachsen-Anhalt | Drucken

GdP-Sachsen-Anhalt lässt nicht locker … darauf hinzuweisen, dass die Forderungen der Oppositionsparteien und der SPD in Sachsen-Anhalt nach einer Kennzeichnung von Polizisten in geschlossenen Einsätzen nicht in die Landschaft passen.

In Berlin wurden in letzter Zeit vermehrt Fälle bekannt, in denen Unbekannte die Radmuttern an den Privat-Autos von Berliner Polizisten lösten. Ähnliche Vorfälle gab es bereits im letzten Jahr, als Bundespolizisten betroffen waren. Die Fahrzeuge waren allesamt in der Nähe der Dienststellen geparkt. Insgesamt handelt es sich mittlerweile um 26 Fälle. Manchmal war nur ein Rad betroffen, in anderen Fällen alle vier Räder, bei denen die Muttern teils nur noch auf ein oder zwei Gewindegängen saßen. In drei Fällen lösten sich die Räder und es kam zu Sachschäden. Nur der Aufmerksamkeit der Beamten ist es zu verdanken das es nicht zu ernsthaften Unfällen kam.

Erschreckend ist, dass die berechtigten Ängste und Sorgen durch diverse politische Parteien länderübergreifend ignoriert werden, so aktuell wieder in Nordrhein-Westfalen. Dort steht die Kennzeichnungspflicht nun im rot-grünen Koalitionsvertrag.

NRW – GdP Landesvorsitzender Richter dazu: „Solange Polizisten jeden Tag massiv von Gewalttätern angegriffen werden, passt die Forderung nach einer Kennzeichnungspflicht von Polizisten nicht in die Landschaft. Sie stempelt Opfer zu Tätern ab.“

 

 

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