Minister Jäger dankt Leiterin des NRW-Verfassungsschutzes für Arbeit

21. Juni 2012 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Nordrhein Westfalen | Drucken

Die Leiterin des NRW-Verfassungsschutzes, Mathilde Koller, hat Innenminister Ralf Jäger gebeten, sie aus persönlichen Gründen in den Ruhestand zu versetzen. „Ich werde dem Kabinett vorschlagen, dem Wunsch von Mathilde Koller zu entsprechen“, erklärte Jäger in Düsseldorf.

Der Innenminister dankte ihr für die engagierte Arbeit zum Schutz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung: „Mathilde Koller hat in einer Zeit, in der die Arbeit des Verfassungsschutzes in Politik und Medien breit diskutiert worden ist, deutlich gemacht, dass wir den Verfassungsschutz weiter brauchen. Gleichzeitig hat sie sich für zukunftsweisende Veränderungen eingesetzt, die nach dem Aufdecken des Rechtsterrorismus im vergangenen Jahr und den Gewalttätigkeiten von Salafisten dringend notwendig sind.“

Minister Jäger betonte: „Wir brauchen eine wehrhafte Demokratie.“ Bevor Mathilde Koller 2009 die Leitung des NRW-Verfassungsschutzes übernahm, war sie nach ihrem zweiten juristischen Staatsexamen zunächst beim Bundesamt für Verfassungsschutz tätig. Von 1992 bis 1996 war sie Präsidentin des Landesamtes für Verfassungsschutz Sachsen. Danach wechselte sie in die Sächsische Staatskanzlei, wo sie bis 2000 als Abteilungsleiterin tätig war.

Von 2000 bis 2002 war sie Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Inneres des Landes Berlin. Nach dem Regierungswechsel im Jahre 2002 war sie als Rechtsanwältin tätig.

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