BDK im Gespräch mit dem Innenpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

18. Juni 2012 | Themenbereich: Innere Sicherheit | Drucken

Am 15. Juni trafen sich der BDK-Bundesvorsitzende André Schulz und der Innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Dr. Hans-Peter Uhl im Bundestag zu einem Gedankenaustausch.

Ein Schwerpunkt des Gespräches waren die aktuellen Erkenntnisse aus dem NSU-Untersuchungsauschuss des Bundestages, die Rolle der dort agierenden politischen Protagonisten, aber natürlich auch das offensichtliche strukturelle und auch persönliche Versagen einzelner Akteure und in diesem Zusammenhang die Anforderungen an den zukünftigen Informationsaustausch zwischen den beteiligten Sicherheitsbehörden.

Ein weiterer Gesprächsschwerpunkt war die Notwendigkeit, dass junge Abiturienten in jedem Bundesland die Möglichkeit haben müssen, direkt den Beruf des Kriminalisten erlernen, sprich das Studium zur Kriminalkommissarin oder zum Kriminalkommissar beginnen zu können. Die Kripo brauche außer dem Engagement und der Erfahrung der Dienstzweigwechsler genau diese jungen Menschen, um erfolgreich arbeiten zu können. Dies wird übrigens auch ein Fazit und eine Empfehlung des NSU-Untersuchungsausschuss sein, prophezeite Schulz gegenüber Dr. Uhl. Ideologische Betrachtungen sind fehl am Platze. Es geht um eine bestmögliche Ausbildung, sowohl für Schutz-, als auch für Kriminalpolizisten.

Weitere diskutierte Themen waren u.a. die ständig weiter ansteigenden Fälle von Internetkriminalität und die immer noch vorhandenen diesbezüglichen Defizite bei den Sicherheitsbehörden auf Bundes- und Landesebene, sowie – auch hier waren sich Dr. Hans-Peter Uhl und André Schulz einig – die für die Kriminalitätsbekämpfung dringende Notwendigkeit der Wiedereinführung der Verkehrsdatenspeicherung („Vorratsdatenspeicherung“).

 

Quelle: BDK

 

 

 

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.