Nächste Hürde für die Zukunftsgestaltung der Kripo genommen

13. Juni 2012 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Hamburg, Interessenvertretungen | Drucken

Der Personalrat der Polizei hat in seiner Sitzung am heutigen Tag die ProMod2012-Vorlage zur Organisation der Kriminalpolizei abschließend beraten, die Inhalte zur Kenntnis genommen und dem Kooperativen Modell zugestimmt. Damit ist der nächste Meilenstein erreicht und so steht lediglich noch die Zustimmung durch Innensenator Neumann aus, die bereits in der nächsten Woche erwartet wird.

Der BDK hat sich bereits mehrfach bei entsprechenden Stellen geäußert und deutlich gemacht, dass mit dieser Entscheidung

  •  keine Stellenstreichungen verbunden sein dürfen,
  • keine Streichung oder Verschlechterung von Stellenwertigkeiten, insbesondere im Bereich A 13 und A 12, verbunden sein dürfen,
  • den Belangen der derzeitigen Dienststellen- und Sachgebietsleiter in A 13 und A 12 ausreichend Rechnung getragen werden muss,
  • die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ausreichend Berücksichtigung finden muss und
  • die sozialen Belange der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kriminalpolizei ebenfalls ausreichend Berücksichtigung finden müssen.

Für den BDK beginnt nun die nächste Phase des Gesamtprozesses: Die Ausgestaltung der Kriminalpolizei für die Zukunft. Dabei müssen sowohl aus fachlichen wie auch aus sozialen Gründen die Mitarbeiter sehr zeitnah eng einbezogen und der ehemals angekündigte „Prozess von unten nach oben“ spätestens jetzt real werden. Nur wenn die Kolleginnen und Kollegen – die die Rahmenbedingungen später „mit Leben füllen“ müssen – die Möglichkeit erhalten, ihre praktischen Erfahrungen in den weiteren Prozess mit einzubringen, kann sichergestellt werden, dass die zukünftige Kriminalpolizei den fachlichen Ansprüchen genügen wird.

Die fachlichen Anforderungen an eine moderne Kriminalpolizei sind dabei sinnvoll mit den Belangen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Einklang zu bringen. Denn nur wenn beiden Bereichen ausreichend Rechnung getragen wird, wenn beide Bereiche eine Harmonie bilden, ist ein Optimum in der Kriminalitätsbekämpfung zu erzielen.

 

 

 

 

 

 

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