Fußball-EM: Krawallmacher sind die Ausnahme

13. Juni 2012 | Themenbereich: Nordrhein Westfalen | Drucken

Vier Tage nach dem Start der EM in Polen und der Ukraine zieht NRW Innenminister Jäger eine erste Bilanz. „Die vergangenen Tage haben gezeigt, dass Krawallmacher und gewaltbereite Fans die Ausnahme bei den öffentlichen Fanfeiern in NRW sind“, sagte Jäger gestern in Düsseldorf.

„Die NRW-Polizei freut sich mit den friedlichen Fans, sie ist und bleibt aber weiterhin wachsam.“ An insgesamt 1.175 Public Viewings in NRW wurden von Freitag vergangener Woche bis gestern rund 1,1 Millionen Besucher gezählt. Mit 324 verzeichneten Straftaten wie Körperverletzungen, Sachbeschädigungen oder Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz blieb die Zahl vergleichbar gering. Allerdings wurden insgesamt 133 Personen verletzt, darunter auch 20 Polizisten.

„Unsere Beamten lassen bei Autokorsos das nötige Fingerspitzengefühl walten“, erklärte der Minister. Gleichzeitig mahnte er vor der Begegnung der DFB-Elf gegen die Niederlande: „Die Fans sollen jubeln und feiern, jedoch nicht die Regeln außer Acht lassen. Gegenseitige Rücksichtnahme ist gefordert.“

Bei Straftaten, Gefährdungen oder Verkehrsverstößen gibt es keinen Ermessensspielraum. Da schreitet die NRW-Polizei konsequent ein.

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