Großschadensbekämpfung ohne Grenzen

11. Juni 2012 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz, Niedersachsen | Drucken

Zu einem Informationsaustausch über Fragen der grenzüberschreiten-den Zusammenarbeit im Katastrophenschutz trafen sich heute Innenminister Uwe Schünemann und der niederländische Minister für Sicherheit und Justiz, Herrn Ivo Opstelten, im Meppener Kreishaus des Landkreises Emsland.

Im Beisein beider Minister unterzeichneten die Landräte der Landkreise Emsland und Leer mit den Vertretern der niederländischen Sicherheitsregionen Groningen und Drenthe eine gemeinsame Vereinbarung über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei Großschadens- und Katastrophenereignissen.

„Katastrophen kennen keine Grenzen. Wenn unser Nachbar Hilfe braucht, sind wir bereit und wenn es bei uns zu einem Großschaden kommt, unterstützen unsere niederländischen Partner bei der Bewältigung des Ereignisses“, fasste Minister Schünemann die Vereinbarung zusammen.

Mit der heute abgeschlossenen Vereinbarung verpflichten sich die beteiligten Sicherheitsregionen und Landkreise bei einem Großschadensereignis zur gegenseitigen Unterstützung mit ihren Einsatzkräften und Einsatzmitteln. Daneben sollen aber auch gemein-same präventive Maßnahmen durchgeführt werden. So wird eine Sicherheitskommission einen gemeinsamen Gefahrenabwehrplan für den grenzüberschreitenden Einsatz aufstellen und gemeinsame Übungen vorbereiten.

Der Landkreis Grafschaft Bentheim hat bereits entsprechende Kooperationsvereinbarungen mit den Sicherheitsregionen Drenthe und Ijsselland sowie der Regio Twente abgeschlossen. Damit haben nunmehr alle im Grenzgebiet zwischen den Niederlanden und Niedersachsen liegenden Landkreise Vereinbarungen über die gegenseitige Hilfe mit den niederländischen Sicherheits-regionen getroffen.

Die Minister Opstelten und Schünemann haben die Vereinbarung mit ihren Unterschriften befürwortend und unterstützend zur Kenntnis genommen.

 

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