Ein Jahr Mindestlohn – Private Sicherheitsdienstleister ziehen positive Bilanz

11. Juni 2012 | Themenbereich: Security | Drucken

„Die Einführung des Mindestlohns hat nicht zum Beschäftigungsrückgang geführt“, so BDSW-Präsident Wolfgang Waschulewski.

Am 1. Juni 2011 wurde der Mindestlohn für Sicherheitsdienstleistungen unter dem Schutz des Arbeitnehmer-Entsendegesetz eingeführt. Besonders für die Mitarbeiter in Ostdeutschland hatte dies erhebliche Lohnerhöhungen zur Folge. „Dies war eindeutig die richtige Entscheidung für unsere Mitgliedsunternehmen, aber vor allem deren Beschäftigten“, sagte Wolfgang Waschulewski, Präsident des Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW).

Die Einführung des Mindestlohns habe keine negativen Auswirkungen auf die Beschäftigungssituation der Branche gehabt. Im Gegenteil, so Waschulewski, die Zahl der Beschäftigten bei Sicherheitsdienstleistern sei nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 4,2 Prozent gestiegen. Dazu habe die gute Konjunkturlage, aber sicher auch die Bereitschaft der meisten Kunden beigetragen, notwendige Preisanpassungen vorzunehmen.

Der BDSW-Präsident sieht sich in seiner Einschätzung vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) bestätigt. Dies kommt in seiner Analyse der vom Bundesarbeitsministerium beauftragten Evaluation der derzeit vorhandenen Mindestlöhne zu folgendem Ergebnis: „Dass die Mindestlöhne den Unternehmen weniger geschadet haben als angenommen, hängt mit dem behutsamen Vorgehen der Tarifpartner zusammen. Arbeitgeber und Gewerkschaften haben die Mindestlöhne an die branchenspezifischen Besonderheiten angepasst und Einheitslösungen vermieden“ (iw-dienst, Nr. 6 vom 9. Februar 2012, Seite 6).

Der Mindestlohn für Sicherheitsdienstleistungen ist am 1. März 2012 auf mindestens 7,00 Euro pro Stunde gestiegen. Dieser Bruttostundengrundlohn stellt in neun von 16 Bundesländern die Entlohnungsgrenze Sicherheitsdienstleistungen nach unten dar. Der höchste Mindestlohn beträgt 8,75 Euro in Baden-Württemberg, gefolgt von Bayern mit 8,28 Euro und Nordrhein-Westfalen mit 8,09 Euro.

 

Die letzte Stufe des aktuellen Mindestlohn-Tarifvertrages tritt am 1. Januar 2013 in Kraft. Der Mindestlohn liegt dann in zwölf von 16 Bundesländern bei 7,50 Euro.

4 Kommentare
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  1. Das ist ein gerade nicht Verhungerlohn. 600 Miete Strom Telefon GEZ u.s.w. Da bleibt nix zum Urlaub oder Restaurantbesuch übrig.Frau und Kind geht Garnicht . Also wo ist der Mindesten wenn dazu aahartz4 geholt werden muss. In Reinickendorf(Berlin) ziehen Sie einen aus bis aufs Hemd wenn man nur Aufstocken will oder muss weil die Frau arbeitslos und krank ist.
    Das ist Menschenwürdig die Frageblaetter von Hartz4 .
    Wollen jede 10€ Wissen was man damit macht und Geldbörse aufmachen was man noch hat.

  2. Guten Morgen Ihr Sicherheitsnadeln in Berlin !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Bei Pippe gibts auch nichts neues,Stunden schieben ohne Fragen.Ruhezeiten ein
    Fremdwort.Die Einsatzleiter Herr Hempel und Hübner kümmert es nicht ob
    Ruhezeiten eingehalten werden. Hauptsache Stunden sind an den Mann oder Frau
    gebracht.
    Die neue Chefin Frau Oppermann weis garnicht was hier so in Berlin abgeht.
    Auch Fragebogen des Betriebsrates schaffen keine Abhilfe.

    Grüße von dem der die Euronen von zu Hause mitbringt !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  3. Die Einführung des Mindestlohns habe keine negativen Auswirkungen auf die Beschäftigungssituation der Branche gehabt??????

    in unserer bude hat der auftraggeber schnell reagiert nach und nach wurden einige stellen eingespart, von wegen keine negativen auswirkungen.
    desweiteren was sind 7 euronen pro stunde?
    herr waschulewski sollte mal für diesen lohn arbeiten gehen.

    und nun heißt es weiter stunden-schruppen für einen hungerlohn

  4. Mahlzeit Ihr Sicherheitsnadeln in Berlin und Im Bundesgebiet !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Bei Pippe werden wir weiter Stunden ohne Ende schieben.Oder die Aleinverdiener

    stocken auf. Wortlaut vom schönen Hr. Westerwelle = Jeder soll von seiner Arbeit

    leben können. Wunschdenken der CDU + FDP.Ab 2013 7,50 wir bringen unsere großen
    Säcke mit zur Bank um unsere Kohle zu holen

    Grüße an alle,die die Euronen von zu Hause mitbringen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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