Sicherheit in Fußballstadien ist nicht verhandelbar

1. Juni 2012 | Themenbereich: Aktuell | Drucken

Innenminister Jäger fordert ein konsequenteres Vorgehen der Fußballvereine gegen Gewalt, Missbrauch von Pyrotechnik, Block- und Platzstürme. „Ich erwarte, dass die Vereine deutlich mehr für die Sicherheit tun. Die Konzepte liegen auf dem Tisch. Bei deren Umsetzung gibt es aber noch erhebliche Defizite“, erklärte der Minister. Noch vor Beginn der nächsten Saison soll es daher ein Spitzengespräch mit dem Deutschen Fußballbund (DFB) und der Deutschen Fußballliga (DFL) geben. „Dort erwarten wir konkrete Antworten, wie DFB und DFL die Vollzugsdefizite beheben wollen. Andernfalls werden wir eine Beteiligung der Vereine an den Kosten der Sicherheitsmaßnahmen prüfen. Es kann nicht sein, dass die Fußballvereine durch lukrative TV-Verträge hohe Einnahmen erzielen, für die Sicherheit in den Stadien am Ende aber der Steuerzahler die Zeche zahlt“, betonte Jäger.

Vor allem müssten die Fußballvereine das Einschmuggeln und Abbrennen von Pyrotechnik in ihren Stadien besser verhindern und stärker sanktionieren. „Dafür müssen sie sorgfältiger bei ihren Kontrollen vorgehen und alle rechtlichen Möglichkeiten konsequent ausschöpfen“, erklärte Jäger.

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