Sicherung und Auswertung digitaler Spuren

31. Mai 2012 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Im täglichen Leben werden heute wie selbstverständlich digitale Kommunikationsmittel und Medien genutzt, durch jedermann und jederfrau – auch durch Gauner und Verbrecher. Diese hinterlassen dabei weniger klassische Finger- oder Schuhabdruckspuren sondern vielmehr digitale Spuren in der Datenwelt.

Nicht nur bei der Aufklärung von Mordfällen, der Terrorismusbekämpfung oder im Kampf gegen kriminelle Rockergruppierungen, sondern auch bei weniger spektakulären Kriminalfällen, die für die Opfer dennoch einschneidende Erlebnisse darstellen – wie Cybermobbing oder Straftaten gegen alte Menschen (Stichwort „Enkeltrick“) – ist daher die digitale Spurensuche und Auswertung von Daten ein unverzichtbares und alternativloses kriminalistisches Ermittlungswerkzeug.

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter fordert anlässlich des Landesdelegiertentages des Landesverbands Berlin:
Die Politik muss endlich grundgesetz- und europarechtskonforme Gesetzesgrundlagen für die Speicherung und Nutzung von Telekommunikationsdaten schaffen! Strafverfolgung muss auch in der digitalen Welt gewährleistet sein.
Der BDK fordert darüber hinaus, dass die Dienstanbieter gesetzlich dazu verpflichtet werden, Telekommunikationsverkehrsdaten in einem standardisierten Format an die Ermittlungsbehörden zu übermitteln.

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