Anhebung des Pensionsalters bei der Polizei „wahnwitzig“

23. Mai 2012 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter | Drucken

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) – Landesverband Brandenburg – hat die nach Medienberichten geplante Anhebung der Lebensarbeitszeit für Polizeibeamte von derzeit 60 auf 67 Jahre scharf verurteilt. Diese „wahnwitzigen Pläne“ müssten sofort vom Tisch, forderte der BDK-Landesvorsitzende Wolfgang Bauch (51). Offensichtlich sollen damit die jetzt schon erkennbaren negativen Folgen des Personalabbaus und der damit einhergehenden erheblichen Arbeitsverdichtung bei der Brandenburger Polizei kompensiert werden. Mit dem Vorhaben, Ermittler, Fahnder und Kriminaltechniker der Kripo bis 67 arbeiten zu lassen, werde Brandenburg bundesweit Vorreiter im negativen Sinne. Was die rot-rote Landesregierung hier vorhabe, sei mit den landläufigen Vorstellungen von sozialdemokratischer oder linker Politik nicht vereinbar, sondern „nach Gutsherrenart verordnete Ausbeutung“, so Bauch abschließend. Der BDK regte erneut an, die Verlängerung der Lebensarbeitszeit auf freiwilliger Basis zu ermöglichen. Das könne Motivation und nicht weitere Demotivation fördern.

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