Gedenkgalerie getöteter Polizisten

22. Mai 2012 | Themenbereich: Bayern, Innenminister | Drucken

In Bayern wurden seit Ende des Zweiten Weltkriegs bis heute 63 Polizeibeamte in Ausübung ihres Dienstes von Rechtsbrechern getötet. Zuletzt wurde im Oktober vergangenen Jahres Polizeihauptmeister Mathias Vieth bei einer Routinekontrolle heimtückisch ermordet. Innenminister Joachim Herrmann hat heute zusammen mit den Hinterbliebenen sowie zahlreichen Vertretern von Polizei und Politik im Rahmen einer Gedenkfeier eine neue Gedenkgalerie im Eingangsbereich des Innenministeriums vorgestellt, die von Monsignore Andreas Simbeck und Kirchenrätin Hilda Schneider von der Bayerischen Polizeiseelsorge eingeweiht wird. Herrmann hat diese Gedenktafel zur Erinnerung an die Opfer anbringen lassen. Dort sind die Namen der 63 getöteten Polizisten eingraviert. „Diese Gedenkgalerie soll ein stetes Symbol unserer dauerhaften Solidarität und unseres treuen Gedenkens an die Opfer sein“, betonte Herrmann. „Wir behalten die toten Kollegen in unserer Mitte. Wir werden sie nicht vergessen.“

Herrmann hob auch das ausgezeichnete Engagement der Bayerischen Polizei für die Bürgerinnen und Bürger hervor: „Bayern ist mit seiner geringen Kriminalitätsbelastung und seiner hohen Aufklärungsquote Spitzenreiter der Inneren Sicherheit in Deutschland.“ Mit Blick auf die besonderen Gefahren des Polizeidienstes sagte der Innenminister, dass es immer wieder extreme Einzelfälle gebe, bei denen Polizeibeamte Opfer von Gewaltverbrechen werden. Herrmann bekräftigte: „Wir werden auch künftig alles tun, um unsere Polizistinnen und Polizisten mit modernsten Einsatzmitteln auszurüsten und ihre Eigensicherung noch weiter zu verbessern. Trotz aller Vorsichtmaßnahmen können wir aber solche massiven Angriffe auf unsere Polizeibeamten nie vollkommen ausschließen.“ Ein herzliches Vergelt´s Gott richtete Herrmann an die Bayerische Polizeiseelsorge, die seit vielen Jahren wertvolle und unverzichtbare Dienste leistet. Für die ausgezeichnete Vorbereitung und Umsetzung der Gedenkgalerie dankte der Innenminister dem Staatlichen Bauamt München 1 und der Firma Mayer´sche Hofkunstanstalt.

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