Bedachte Analyse der Vorkommnisse bei den Relegationsspielen

17. Mai 2012 | Themenbereich: FdP, Parteien | Drucken

Zu den Ausschreitungen bei den Relegationsspielen der Fußball-Bundesliga erklärt der Obmann der FDP-Fraktion im Sportausschuss des Deutschen Bundestages Lutz KNOPEK: Emotionen gehören zum Fußball dazu. Die Gefährdung von Fans durch „Fans“ mit Pyrotechnik, Gewalt gegen Polizisten und ein Platzsturm während der regulären Spielzeit sind jedoch Phänomene, die wir in den Stadien nicht sehen wollen. Wir alle wollen friedliche Sportveranstaltungen, die Zuschauer ohne Angst besuchen können. Wenn es wie in Karlsruhe zu einer Eskalation mit Steinwürfen gegen Polizisten und vielen Verletzten kommt, ist eindeutig eine rote Linie überschritten. Hier muss der Rechtsstaat energisch einschreiten. Daran darf kein Zweifel bestehen.

Die überwiegende Mehrheit der Fans hat sich bei diesen Spielen friedlich und korrekt verhalten. Eine kleine Minderheit wirft aber nun wieder einmal ein schlechtes Licht auf den Fußball und seine Anhänger.

Es muss nun in aller Ruhe analysiert werden, wie es in Karlsruhe und Düsseldorf zu diesen schlimmen Vorkommnissen kommen konnte. Waren Sicherheitsdienst und Einlasskontrollen ausreichend? Wurde das richtige Maß zwischen Deeskalation und klarem Einschreiten gefunden? Antworten auf diese und andere Frage müssen jetzt mit etwas Abstand zu den Relegationsrückspielen bei kühlem Kopf faktenbasiert zusammengetragen werden.

 

1 Kommentar
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  1. Mit Pyrotechnik darf keiner in Gefahr gebracht werden.
    Jubelnde Fans, die durch ein Missverständnisse auf den
    Platz laufen, wollen keinen gefährden. Als sie wieder auf
    Den Rängen standen bestand keine größere Gefahr, als zu Beginn des
    Spieles. Wenn, dann haben hier die Ordnungskräfte versagt, die nicht
    genügend nach Bengalos gesucht und das Übersteigen der Banden zu früh
    Geduldet haben.

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