Chaos Spiel Fortuna Düsseldorf gegen Hertha BSC

16. Mai 2012 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Nordrhein Westfalen | Drucken

Dazu der Landesvorsitzende Erich Rettinghaus: „Das Spektakel hatte mit Fußball nicht mehr viel zu tun. Das muss Folgen und Konsequenzen haben. Nur weil zum Glück nicht noch „Schlimmeres“ passiert ist, kann man nicht zum Alltag übergehen. Wie hätte sich die Lage entwickelt, wenn noch ein Tor gefallen wäre oder ein Strafstoß hätte ausgeführt werden müssen?

Das gesamte Sicherheits- und Veranstaltungskonzept gehört auf den Prüfstand.

Bisher kann nur der Schiedsrichter entscheiden, ob ein Spiel abgebrochen wird. Wenn die Sicherheitslage es erfordert, muss die Polizei in die Lage versetzt werden ein Spiel abzubrechen. Die Polizei muss hier das letzte Wort haben und die Entscheidung treffen. Sie muss auch bei vermeintlich überforderten Ordnern die Sicherheit gewährleisten. Fraglich ist auch wie bei den Einlasskontrollen derart viele Böller und Feuerwerkskörper in das Stadion gelangen konnten. Das Ordnerkonzept und die Auswahl der Ordner muss überdacht werden. Über den Einsatz von zertifizierten professionellen privaten Dienstleistern muss nachgedacht werden.

Auf jeden Fall darf eine solche Eskalation nicht ohne Folgen für die Vereine bleiben. Die Vereine sind in der Pflicht. Die DPolG setzt sich seit langem für eine von den Fußballvereinen zu leistende Sicherheitsgebühr ein. Der Großteil der Fans möchte friedliche Spiele, der Personalaufwand der Polizei steigt ständig und überschreitet die personellen Grenzen der Polizei längst. Sicherheit kostet, daran müssen sich auch die Vereine beteiligen.“

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