Tolle Atmosphäre beim Familiengesundheitstag

14. Mai 2012 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

Traditionell treffen sie die GdP-Mitglieder, ihre Familienmitglieder und Freunde am letzten Wochenende vor den Sommerferien zu einem Familientag in einen der Freizeitparks in NRW. Zusätzlich dazu hatte der Landesbezirk in diesem Jahr zusammen mit der Kreisgruppe Olpe zu einem Familiengesundheitstag am 12. Mai in den Panorama-Park Sauerland eingeladen. Für alle, die der Einladung trotz des plötzlichen Temperatureinbruchs gefolgt sind, war es ein toller Tag, mit zahlreichen Informations- und Mitmachangeboten rund um das Thema Erhaltung der eigenen Gesundheit und einem attraktiven Showprogramm.

Attraktiv war der Tag vor allem durch seine bunte Mischung. Für die Kinder gab es eine eigene Schminkaktion und einen Walk-Act von Clown Wolfelino, für die Größeren einen Bungee-Run-Wettbewerb und die Möglichkeit zum Bullriding. Ein Auftritt der Landesturnriege der Polizei stand ebenso auf dem Programm wie ein Fallschirmabsprung direkt vor der GdP-Bühne. Auch die Sportangebote waren bewusst niedrigschwellig angelegt. Geführte Wanderungen zum Rothaarsteig gehörten ebenso dazu wie die Möglichkeit, das Laufen mit Cross-Skates auszuprobieren. Und wer noch nie an einem Sommerbiathlon-Wettbewerb teilgenommen hat, konnte seine Treffgenauigkeit am Lasergewehr ausprobieren, nachdem er zuvor den Kreislauf durch eine Fahrt auf einem Spinning-Rad auf Temperatur gebracht hat.

Ergänzt wurde der Familiengesundheitstag durch einen von Thomas Fürst moderierten Gesundheitstalk mit dem GdP-Landesvorsitzenden Frank Richter, dem PHPR-Vorsitzenden Adi Plickert und dem Mönchengladbacher Sportbeauftragten Eric Block. Einer der Erkenntnisse des Gesundheitstalks: Weil Polizisten oft in Konfliktsituationen eingesetzt werden, entscheidet die eigene Fitness mit über den Einsatzerfolg. Trotzdem gibt es viele Polizisten, die irgendwann in ihrem Berufsleben den Anschluss an den Sport verloren haben, weil andere Dinge vorübergehend im Vordergrund stehen, oder weil der Dienst schlicht keine Zeit für das Training lässt. Für die GdP steht deshalb fest: Wenn das im vergangenen Jahr gestartete Gesundheitsmanagement bei der Polizei Erfolg haben soll, müssen die Sportangebote für die Beschäftigten so organisiert werden, dass sie auch die Kolleginnen und Kollegen ansprechen, die zurzeit nicht regelmäßig Sport treiben. Und die Angebote müssen ortsnah zur Verfügung stehen. In Zukunft darf es deshalb keine Dienststelle mehr geben, die nicht über einen eigenen Sport- oder Fitnessraum verfügt, den die Kolleginnen und Kollegen in weniger durch Einsätze belasteten Zeiten aufsuchen können.

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