NRW darf nicht zum Spielfeld von Extremisten werden

8. Mai 2012 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Nordrhein Westfalen | Drucken

Mit Entsetzen über die vorgestern in Bonn erneut ausgeuferten Gewaltexzesse salafistischer Extremisten und inakzeptablen Provokationen durch die Vertreter von Pro NRW reagiert der Bund Deutscher Kriminalbeamter in Nordrhein-Westfalen. „Schon wieder wurden Polizistinnen und Polizisten mit menschenverachtender Gewalt angegriffen und schwer verletzt“, erklärte der stellvertretende Landesvorsitzende Kay Wegermann heute in Düsseldorf. „Das ist nicht mehr hinnehmbar. Es müssen Konsequenzen folgen. Einerseits gilt es, gewalttätige muslimische Extremisten zu fassen und deren Handeln zu beenden. Andererseits sind die Gerichte aufgefordert, nun endlich die Anordnungen zu billigen, wonach das provozierende Zeigen von “Mohammed-Karikaturen“ unter Anderem durch Vertreter von Pro NRW untersagt wird.“

Unsere Polizeibeamtinnen und -beamten dürfen nicht als Spielball zwischen die Fronten geraten; sich von politischen Extremisten angreifen und verletzen zu lassen, kann und darf nicht zur Alltagsaufgabe unserer Ordnungshüter werden.

„Für die Staatsschutzdienststellen der Polizei in NRW ist es nun zwingend erforderlich, die Täter der vergangenen Tage zu identifizieren und die notwendigen Ermittlungsverfahren einzuleiten. Überregionale Strukturen müssen durch Ermittlungsgruppen aufgedeckt werden“, so ein Ermittler in Bonn. „Hier geht es auch nicht um Körperverletzungen sondern um versuchten Mord.“

Das Mitgefühl des BDK NRW gilt allen verletzten Kolleginnen und Kollegen. Wir hoffen, dass sie bald vollkommen genesen werden.

Wie unter Anderem den rechtsradikalen muss auch den gewaltbereiten salafistischen Strömungen entschieden entgegengetreten werden. Sie sind keine Vertreter des Islam; sie sind Extremisten und Terroristen.

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter fordert daher alle politischen Kräfte, Justizbehörden, Kommunen und deren Ordnungsbehörden aber auch die friedliebenden Muslime und deren Verbände auf, eng mit Polizei und Verfassungsschutz zusammenzuarbeiten. „Nur gemeinsam ist dieses Krebsgeschwür extremistisch-terroristischer Gewalt unter dem Deckmantel einer friedlichen Religion erfolgreich zu bekämpfen“, so Wegermann heute abschließend in Düsseldorf.

1 Kommentar
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  1. Als ich vor langer Zeit Soldat der Bundeswehr war, hatte ich geschworen „… das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen“. Dazu gehoerte nach damaliger Auffassung auch selbst in den Tod zu gehen und meine Untergebenen in den Tod zu schicken, wenn es erforderlich war.

    Wer sind Sie eigentlich, dass Sie deutsche Gerichte auffordern, Ihren Wuenschen gemaess Recht zu sprechen?

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