Sicherheitskonzepte im Mittelpunkt

7. Mai 2012 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz, Sachsen-Anhalt | Drucken

Die Notwendigkeit von Sicherheitskonzepten bei Großveranstaltungen steht im Mittelpunkt eines Projekttages des Innenministeriums und des Landesverwaltungsamtes am 9. Mai im Institut für Brand- und Katastrophenschutz Heyrothsberge.

Neben Vertretern von Gemeinden, die bereits Erfahrungen mit Großveranstaltungen gesammelt haben, nehmen Vertreter der kommunalen Spitzenverbände sowie von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten und dem Technischen Hilfswerk teil. Hinzu kommen Fachleute aus dem Ministerium für Inneres und Sport, dem Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr und dem Landesverwaltungsamt. Das Interesse an der Veranstaltung ist groß. Insgesamt haben sich zirka 100 Teilnehmer angemeldet. Die hohe Teilnehmerzahl zeugt von der Notwendigkeit, das Thema „Sicherheitskonzepte für Großveranstaltungen“ zu erörtern.

„Vorhandene Sicherheitsstandards sollten überprüft und veränderte Sicherheitsansprüche berücksichtigt werden“, erklärte Innenminister Holger Stahlknecht. Ziel sei es, einen Leitfaden für kommunale Sicherheitsbehörden zu erarbeiten. Der Leitfaden soll als Hilfestellung bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Großveranstaltungen dienen. Er soll alle genehmigungsrechtlichen Fragen für eine Großveranstaltung berücksichtigen, von Fragen der Bauaufsicht, des Rettungswesens, des Verkehrswesens, des Katastrophenschutzes, der Polizei, des Gewässerschutzes und der Gewerbeaufsicht. Der Leitfaden „Mehr Sicherheit bei Großveranstaltungen“ soll noch in diesem Jahr zur Verfügung stehen.

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