Feuerwehr muss für junge Menschen attraktiv bleiben

4. Mai 2012 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz, Nordrhein Westfalen | Drucken

Der als Innenminister vorgesehene stellvertretende CDU-Landesvorsitzende Armin Laschet traf sich zu einem Gespräch mit Dr. Jan Heinisch, dem Vorsitzenden des Verbandes der Feuerwehren (VdF NRW), über die Zukunft des Feuerwehrwesens in Nordrhein-Westfalen. Sorge bereitet dem Feuerwehrverband vor allem die Nachwuchsrekrutierung. Laschet versprach, sich gemeinsam mit den Kommunen und Feuerwehren für eine Unterstützung bei der Werbung von Nachwuchskräften einzusetzen. Dies gelte sowohl für das Ehrenamt als auch im Bereich hauptberuflicher Kräfte. „Die Feuerwehr darf im Wettbewerb um interessierte und qualifizierte junge Menschen nicht ins Hintertreffen geraten“, fordert Laschet, „Wir müssen jungen Menschen bei der Feuerwehr bessere Einstiegsmöglichkeiten bieten und im Hauptamt auch bessere Aufstiegschancen eröffnen.“

Ein weiteres dringliches Thema ist die Einführung des sogenannten Feuerwehrführerscheins. Die CDU in Nordrhein-Westfalen wollte eine spezielle Fahrerlaubnis für Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren, der Rettungsdienste und des Katastrophenschutzes schaffen, wie dies beispielsweise in Bayern oder Rheinland-Pfalz der Fall ist. SPD und Grüne in Nordrhein-Westfalen aber blockierten dies bis heute, kritisierte Laschet: „Es kann nicht sein, dass gerade in ländlichen Regionen Feuerwehren auf dem Hof stehen bleiben müssen, wenn es brennt, weil die Fahrer keinen speziellen Führerschein haben.“

Gerade im ländlichen Raum gibt es viele interessierte junge Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen, sie werden aber von Rot-Grün ausgebremst. „Rot-Grün schadet mit dieser Verweigerungshaltung dem Ehrenamt insgesamt“, so Laschet.

 

 

 

 

 

 

 

 

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