DPolG NRW zum Verbot des Hells Angel Club Köln

4. Mai 2012 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

Die Deutsche Polizeigewerkschaft, DPolG NRW, begrüßt nach dem Verbot der Bandidos Aachen auch das Verbot der Hells Angels in Köln. Konsequentes Vorgehen ist das richtige Mittel.

Dazu der Landesvorsitzende Erich Rettinghaus: „Ein Verbotsverfahren gegen Rockerclubs kann nur über einzelne Chapter zum Ziel führen. Minister Jäger setzt ein konsequentes Konzept um und zeigt Entschlossenheit und Härte, um die organisierte Kriminalität zu bekämpfen. Durch die Durchsuchungen der Vereinsheime und Wohnungen erlangt die Polizei wichtige Beweismittel für laufende Strafverfahren und weitere Vereinsverbote.

Die DPolG NRW hat stets ein hartes Durchgreifen gefordert und die Sicherstellung / Beschlagnahme von Kutten, Motorrädern, Fahrzeugen und Vereinsvermögen angeregt.

Die Polizei muss deutlich machen, dass das Gewaltmonopol beim Staat liegt und sich nicht von Rockerclubs untereinander aufteilen lässt.“

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