Nordrhein-Westfalen muss THW stärker unterstützen

2. Mai 2012 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz, Nordrhein Westfalen | Drucken

Der als Innenminister vorgesehene stellvertretende CDU-Landesvorsitzende Armin Laschet ist zu einem Gespräch mit haupt- und ehrenamtlichen Vertretern des THW in Düsseldorf zusammen gekommen. Obwohl das THW eine Bundesinstitution ist, unterstrichen die THW-Vertreter, dass sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ganz bewusst als „Nordrhein-Westfalen“ fühlen und ihren Beitrag im Land leisten wollen.

Durch die Abschaffung der Wehrpflicht stehe das THW vor großen Herausforderungen. Es falle immer schwerer, ehrenamtliche Helfer zu gewinnen. Laschet, der das THW auch von seinen internationalen Einsetzen kennt, würdigte die herausragenden Leistungen und die Professionalität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Als zu 99 Prozent ehrenamtlich getragene Organisation des Bundes ist das THW einmalig und tief in der Gesellschaft verwurzelt. Damit dies auch künftig so bleibt, müssen auf politischer Ebene Anreize für eine Tätigkeit im Katastrophenschutz geschaffen werden. Darauf wird eine neue Landesregierung ein besonderes Augenmerk legen“, sagte Laschet im Anschluss an den konstruktiven Gedankenaustausch.

An dem Gespräch nahmen mit Dr. Ingo Schliwienski, Hermann Klein-Hitpaß und Bernd Springer drei hochrangige Vertreter der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk teil.