Personalratswahlen 2012: Kripo wählt BDK!

30. April 2012 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Gerade erst wurden in Niedersachsen, Brandenburg und beim BKA die Personalratswahlen durchgeführt. Bei allen Wahlen konnte der BDK hervorragende Ergebnisse erzielen! Jetzt stehen die Wahlen in NRW, Berlin, Hessen und der Bundespolizei unmittelbar bevor. Und auch bei diesen Wahlen darf man – ohne Prophet zu sein – ein positives Abschneiden des BDK prognostizieren.

Wählen heißt mitbestimmen können!

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter stellt sich mit seinen Kandidaten in der Gruppe der Beamten und der Gruppe der Arbeitnehmer dem Votum aller Beschäftigten zur Wahl. Der BDK ist damit nicht nur die Vertretung aller Kriminalisten, sondern bildet darüber hinaus eine echte Alternative für alle Beschäftigten in der Polizei, in den Ländern und im Bund. Denn: Jeder, ob Beamter oder Tarifbeschäftigter, ob Kripo, Schutz- oder Wasserschutzpolizei oder Verwaltung, das BDK-Team können alle Polizei-Beschäftigten wählen.

 Was uns in der Personalratsarbeit wichtig ist

Der BDK bietet Fachlichkeit, konstruktive Kritik, Engagement für die Sache und Transparenz. Daraus finden wir Gehör, daraus ergibt sich unsere Durchsetzungsfähigkeit. Die BDK-Personalräte machen keine Versprechungen, die sie nicht halten können. Sie sind parteipolitisch unabhängig und nehmen ihr Personalratsmandat im Sinne des Personalvertretungsgesetzes wahr.

Gewerkschaftliche Auseinandersetzungen sind uns bei aller gesunden Konkurrenz zuwider!

Die BDK-Personalräte schöpfen ihre Leidensfähigkeit, Beharrlichkeit und ihre gesetzlichen Möglichkeiten voll aus – oft zum Leidwesen der Polizeiführungen und Behördenleitungen.

 Zuhören können und Hilfe anbieten

Das Zuhören und Hilfe anbieten bei scheinbar kleinen, aber für die Kolleginnen und Kollegen, die sich an den Personalrat wenden, wichtigen Anliegen, ist die tägliche personalrätliche Arbeit. Ihre Anliegen ernst nehmen, unabhängig davon, ob und wo sie gewerkschaftlich organisiert sind, ist für die Personalratsmitglieder des BDK eine Selbstverständlichkeit.

 Wofür stehen der BDK und seine Personalräte?

Die Aufgaben der Personalräte sind vielfältig und enden nicht an den Grenzen der Personalvertretungsgesetze. Die Personalräte des BDK können bei allen Fragestellungen und Problemen rund um den Dienst und auch darüber hinaus kontaktiert werden. Sie werden euch jederzeit unterstützen! Sie helfen u.a. bei Beurteilungsfragen – sowohl dem Beurteilten, als auch dem Beurteiler, bei Auswahlverfahren, bei dienstrechtlichen Sachverhalten, bei tarifrechtlichen Themen – wie z.B. Stufenzuordnungen oder Anträgen auf Höherbewertungen, aber auch bei Rechtsschutzfällen, Beihilfeproblemen oder Fragen rund um das Sozialgesetzbuch. Dabei arbeiten sie auch eng mit den Gleichstellungsbeauftragten und den Schwerbehindertenbeauftragen zusammen. Dort wo ihre Kompetenz endet, werden sie euch den richtigen nächsten Gesprächpartner benennen.

Darüber hinaus setzen sich die Personalräte des BDK ein für ein eigenständiges kriminalistisch orientiertes Berufsbild für die Kriminalpolizei, bundeseinheitliche Standards für die Aus- und Fortbildung der Kriminalpolizei, für eine verwendungsorientierte Ausbildung von Schutz- und Kriminalpolizei, für die Verbesserung von Beförderungschancen und gerechte Bewertung kriminalpolizeilicher Arbeit, für Beurteilungssysteme, die ihrem Anspruch gerecht werden und Akzeptanz finden, für die Einstellung von adäquatem Personal – quantitativ und qualitativ, für intelligente Arbeitszeitmodelle statt versteckter Sparbeiträge, für Personaleinstellungs- und Personalentwicklungskonzepte für Tarifbeschäftigte und gegen weitere soziale Einschnitte. Die Aufzählung ist aber bei weitem nicht abschließend. Dort wo gewerkschaftliche Arbeit aufhört, fängt personalrätliche Arbeit an und umgekehrt. Die Grenzen sind dabei oft fließend.

Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren! Der BDK und seine Personalratsmitglieder haben ihre Kampagnen- und Durchsetzungsfähigkeit hinlänglich unter Beweis gestellt. Vieles musste dabei mit harten Bandagen erkämpft und/oder verteidigt werden. Im Ergebnis ist nüchtern festzuhalten, dass vor Ort vieles erreicht, manches aber trotz aller Bemühungen nicht verhindert werden konnte. Aber die Ergebnisse machen deutlich, dass sich ein Kampf immer lohnt.

Jede Kollegin und jeder Kollege in der Kriminalitätsbekämpfung, egal ob verbeamtet oder angestellt, hat es selbst in der Hand: Geht wählen oder nutzt Briefwahl. Wählt diejenigen, die wirklich eure Interessen vertreten.

Personalratswahlen 2012 – Kripo wählt BDK!

 

 

 

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