„Kein Raum für Eitelkeiten“

27. April 2012 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Für bedenklich hält Andy Neumann, Vorsitzender des Verbandes Bundeskriminalamt im Bund Deutscher Kriminalbeamter, jüngst veröffentlichte Äußerungen der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth zur „Ceska“- Mordserie. „Wenn der Eindruck entsteht, dass kriminologisch gebotene Übergaben von Ermittlungsverfahren an justiziellem Zuständigkeitsgerangel scheitern, ist das ein fatales Signal!“, so Neumann.

Bei allem Verständnis für das Herzblut, dass gerade Ermittlungsbehörden in ihre jeweiligen Verfahren stecken, dürften Hypothesen nicht einfach „ausgeblendet“ werden, weil „feindliche Übernahmen“ befürchtet werden. Soweit die Staatsanwaltschaft Nürnberg tatsächlich im Rahmen des „Ceska“-Mordverfahrens Hinweise auf rechtsmotivierte Täter mit der Aussage quittiert habe, dass eine „allzu intensive Diskussion dieser Hypothese“ eine Abgabe an die Bundesanwaltschaft befürchten lasse, sei dies ungeheuerlich.

„Innere Sicherheit ist eine gesamtstaatliche Aufgabe, das schließt Bundesanwaltschaft und BKA zwingend mit ein“, sagt Neumann. „Für Eitelkeiten ist da auf keiner Seite Raum!“

 

 

 

 

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.