Machtgehabe der „Hells-Angels“ muss nicht akzeptiert werden

26. April 2012 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass das Tragen von Hells-Angels-Kutten im Gerichtsaal verboten werden kann. Der BDK-Bundesvorsitzende André Schulz begrüßt die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes in dieser Sache: „Allein die martialische Präsentation der Hells-Angels-Kutte kann etwas emotional Bedrohliches bei den Zuhörern, aber auch möglichen Zeugen, Sachverständigen oder sonstigen Prozessbeteiligten auslösen, ohne dass von den Trägern der Kutten im Gerichtssaal aktiv eine Drohhaltung gezeigt wird“.

Gerade im Gerichtssaal darf eine Machtdemonstration einer Hells-Angels-Gruppe nicht zugelassen werden. Der Staat muss hier demonstrieren, dass das Gewaltmonopol beim Staat und nur beim Staat liegt

. „Allein der Gefahr, dass Einschüchterung und Bedrohung im Gerichtssaal durch Hells-Angels stattfinden kann, muss begegnet werden“, fordert der BDK-Bundesvorsitzende André Schulz weiterhin ein konsequentes Vorgehen gegen Rockergruppierungen, wenn die Begehung von Straftaten im Zentrum ihrer Aktivitäten steht.

 

 

 

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