Mit Überwachung und Aufklärung besorgniserregenden Trend bekämpfen

24. April 2012 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Angesichts anhaltend steigender Zahlen von Verkehrstoten sieht sich die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in ihrer Auffassung bestätigt, dass vor allem rücksichtlose Fahrweisen, Alkohol, überhöhte Geschwindigkeit und die Missachtung von Verkehrsregeln für diesen erschreckenden Trend verantwortlich seien. Da die Witterungsverhältnisse in den Februar-Monaten 2011 und 2012 in etwa gleich gewesen seien, könnten diese nicht die Ursache sein, so ein Experte des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden gegenüber einer Nachrichtenagentur. GdP-Bundesvorsitzender Bernhard Witthaut: „Bundesverkehrsminister Ramsauer und seine Kollegen in den Ländern dürfen sich nicht nur auf Wetterbedingungen berufen.“

Witthaut regte an, die Verkehrserziehung nicht nur auf das Grundschulalter zu beschränken. Der GdP-Vorsitzende: „Ich fordere die Politik auf, alle Kommunikationswege zu nutzen, um für Rücksicht und Umsicht auf den Straßen zu werben.“

Wie das Statistische Bundesamt (destatis) mitteilte, verloren im Februar 2012 251 Menschen bei einem Verkehrsunfall ihr Leben. Das seien 28 Prozent mehr als Im Februar 2011. In den ersten beiden Monaten des Jahres 2012 verunglückten fast 17 Prozent mehr Menschen tödlich als im Vorjahr. Auch die Zahlen der Verletzten (plus 17 Prozent) und die Zahl der polizeilich erfassten Unfälle (plus 8,5 Prozent) gäben, so der GdP-Vorsitzende Witthaut, Anlass zur Sorge.

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