Kein weiterer Personalabbau bei der Bundespolizei an der polnischen Grenze

24. April 2012 | Themenbereich: Bundespolizei | Drucken

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) begrüßt die Zusicherung des Bundesinnenministers Friedrich, nicht noch mehr Personal der Bundespolizei an dieser wichtigen Binnengrenze des Schengenraumes abzubauen. In den letzten vier Jahren hat das Personal der Bundespolizei, die die Sicherheit der Grenze zu gewährleisten hat, einen Aderlass erfahren, der an die Substanz ging.

„Kein Personalabbau – das heißt aber auch, dass die Bundespolizei die Dienststellen an der Ostgrenze personell nicht ausbluten lässt!“, so nimmt Arne Bischoff, der Geschäftsführer des BDK-Verbands Bundespolizei den Minister in die Pflicht. Bei einem Durchschnittsalter von knapp 50 Jahren beispielsweise in der Inspektion Frankfurt (Oder), wäre ansonsten schon nach wenigen Jahren die Arbeitsfähigkeit der Grenzinspektionen nicht mehr gewährleistet. „In den nächsten Jahren wird die Zahl der in Ruhestand gehenden Beamten so hoch sein, dass keine einzige Streife mehr die Liegenschaft verlassen könnte.“, so warnt Bischoff weiter. Nur wenn auch ein Teil der neueingestellten Bundespolizisten an den bislang vernachlässigten Grenzinspektionen verwendet werden, ist das Versprechen des Ministers mittel- und langfristig einzuhalten.

Friedrich hatte sich am Montag in Frankfurt (Oder) mit seinem polnischen Amtskollegen Jacek Cichocki getroffen und am Rande des Sicherheitsgipfels eine gemeinsame deutsch-polnische Dienststelle der Bundespolizei und des polnischen Grenzschutzes eröffnet. Der BDK begrüßt diese gemeinsame Dienststelle und freut sich auf einen steten Ausbau der Zusammenarbeit mit den polnischen Kollegen.

 

 

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