„Gefangenenarbeit hilft die berufliche Reintegration zu verbessern“

24. April 2012 | Themenbereich: Nordrhein Westfalen, Strafvollzug | Drucken

Die Zahl der inner- und außerhalb der nordrheinwestfälischen Justizvollzugsanstalten zur Arbeit eingesetzten Gefangenen blieb auch im vergangenen Jahr mit tagesdurchschnittlich 10.074 Personen trotz einer gesamtwirtschaftlich angespannten Marktlage auf einem hohen Niveau. Rund 60 Prozent aller in den Vollzugsanstalten des Landes Inhaftierten wurden, unabhängig von ihrer Haftart, zur Arbeit, beziehungsweise in den Bereichen Ausbildung und Schule eingesetzt. „Besonders erfreulich ist, dass die Beschäftigungsquote im Bereich des Jugendvollzuges mit rund 73 Prozent noch weit über der Beschäftigungsquote des gesamten Vollzuges liegt“, so Justizminister Thomas Kutschaty.

Rund 44 Millionen Euro erwirtschafteten die Gefangenen der Justizvollzugsanstalten in Nordrhein-Westfalen mit ihrer Arbeit im vergangenen Jahr. Das sind zwei Millionen mehr als im Jahr 2010. „Damit wird zwar auch der Landeshaushalt entlastet, wichtiger dabei ist allerdings, dass den Gefangenen durch ihre Arbeit Fähigkeiten vermittelt werden, die ihnen nach ihrer Entlassung helfen sollen, ihre Startchancen auf dem Gebiet der beruflichen Reintegration zu verbessern“, betont der Justizminister.

Über das landeseigene Internetportal „www.knastladen.de“ können Produkte gekauft werden, die von Gefangenen in den Betrieben der Justizvollzugsanstalten des Landes hergestellt wurden.

 

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