Wirbel um das Thema Funkstreifenwagen verwundert

23. April 2012 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Hessen, Interessenvertretungen | Drucken

Warum das Problem gerade jetzt oder erst jetzt thematisiert wird, stößt auf Unverständnis

Die Beschaffung des OPEL Insignia als Funkstreifenwagen ist vor langer Zeit beschlossen worden. Gerade die, welche jetzt öffentlichkeitswirksam auf die damit zusammen hängenden Probleme aufmerksam machen, waren seinerzeit daran beteiligt!

Um festzustellen, dass dieser Fahrzeugtyp als „klassischer Streifenwagen“ ungeeignet ist, hätte es keiner Erprobungsphase und keines tiefergehenden Sachverstands bedurft.

Dazu hätte eine kurze Inaugenscheinnahme mit kurzer Sitzprobe völlig ausgereicht!

Die Türausschnitte und der Innenraum des Fahrzeugs sind zu eng, der Kofferraum zu klein und zu umständlich zu beladen. Das war bekannt!

Das alles sind keine hochtrabenden fachmännischen Kenntnisse, sondern banale Feststellungen, die jeder Kraftfahrer und Fahrzeugbesitzer ohne weiteres treffen kann.

Insofern sorgt die Anprangerung der Mängel gerade jetzt für einige Verwunderung.

Dass die Spezialsitze mitgeordert wurden, war zwar gut gemeint, aber eben nicht zu Ende gedacht, weil der serienmäßige Sitz die Bewegungsfreiheit nicht so einschränken würde!