Erneuter Anstieg der Verkehrstoten

23. April 2012 | Themenbereich: Verkehr | Drucken

Als äußerst beunruhigend bezeichnet der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, die heute vom Statistischen Bundesamt mitgeteilte vorläufige Zahl der Unfalltoten im Februar 2012.

Wendt: „Wenn innerhalb eines Monats 251 Menschen im Straßenverkehr ums Leben kommen und die Zahl der Verletzten gegenüber dem Vorjahr zunimmt, und zwar um 10,9 % auf knapp 23.900, dann kann man nicht mehr einfach behaupten, das Wetter oder andere unglückliche Umstände seien schuld. Dann müssen schnellstens geeignete Maßnahmen auf den Weg gebracht werden, die die Verkehrssicherheit in Deutschland nachhaltig verbessern. Dazu gehört in erster Linie, dass durch mehr Verkehrsüberwachung eine Änderung des Verkehrsverhaltens insgesamt erreicht wird.“

Wendt fordert konkretes politisches Handeln insbesondere hinsichtlich folgender Punkte:

  •  Halterhaftung (Erhöhung des Entdeckungsrisikos)
  •  Rechtsgrundlage Verkehrsüberwachung (Zulässigkeit der Datenerfassung zur Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei)
  •  Sanktionserhöhung für die drei „Killer“ Alkohol / Drogen, Geschwindigkeit, Gurtpflicht
  •  Abschnittskontrolle (Section control, Average speed control)
  •  Anerkennung der Atemalkoholanalyse im Strafverfahren
  •  Haushaltsmittel für die Entschärfung von Unfallhäufungsstellen

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