Streichungen müssen zurückgenommen werden

21. April 2012 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Niedersachsen | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen fordert von Innenminister Uwe Schünemann die Rücknahme der angekündigten Stellenkürzungen bei der niedersächsischen Hubschrauberstaffel. Schünemann hatte während einer Pressekonferenz gesagt, dass durch die Kooperation mit Hamburg 20 Stellen bei der Polizei Niedersachsen wegfallen sollen.

„Das Konzept ist unausgegoren und die Stellenkürzungen dürfen keinesfalls in die Tat umgesetzt werden. Der Personalabbau wurde nie besprochen und ihm kann nicht zugestimmt werden. Gleiches gilt für eine verringerte Zahl von Polizeihubschraubern in Niedersachsen“, sagt GdP-Landesvorsitzender Dietmar Schilff. „Das System Schünemann hat erneut zugeschlagen, weil wieder einmal nicht mit den Beschäftigten und deren Personalvertretungen gesprochen wurde. Diese Entscheidung findet auf dem Rücken aller Betroffenen statt. Sie geht über die Köpfe der Menschen hinweg und im Extremfall auch zu Lasten der inneren Sicherheit“, kritisiert Schilff.

 

 

1 Kommentar
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  1. Nein, nein … das geht nicht!

    Der erfolgreiche Einsatz der VDS wird die verbliebenen Beamten derart unterstützen, das sogar noch mehr Stellen gestrichen werden können!
    Da die Verbrechensaufklärung auch im Bagatellbereich (z.B. Ordnungswidrigkeiten), insbesondere durch die Einführung der VDS exponentiell gesteigert wird, ferner haben wir festgestellt, das es leider nicht ausreichend ist … nur die Verbindungsdaten zu speichern, da zur lückenlosen Aufklärung auch der Inhalt zwingend erforderlich ist!
    Eine Korrektur des Gesetzesrahmens, also eine Ausweitung auf den Inhalt der jeweiligen Verbindung ist notwendig, um die strafrechtlich sichere Aufklärung zu gewährleisten!
    Die Speicherung der Verbindungsinhalte ist Alternaivlos!

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