Gemeinsame Fahndungsgruppen von Zoll, Bundespolizei und Landespolizei fortsetzen

20. April 2012 | Themenbereich: Polizei, Schleswig-Holstein | Drucken

Innenminister Klaus Schlie hat sich besorgt über die Entscheidung der Bundesfinanzdirektion Nord geäußert, die Zollbeamten aus den Gemeinsamen Fahndungsgruppen von Bundespolizei, Landespolizei und Zoll vorerst zurückzuziehen. „“Die gemeinsamen Streifen arbeiten seit Jahren sehr erfolgreich““, sagte Schlie am Freitag (20. April) in Kiel. Die beiden so genannten Schengen-Trupps in Schuby (Kreis Schleswig-Flensburg) und Scharbeutz (Kreis Ostholstein) leisteten einen wichtigen und unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit in Schleswig-Holstein. Ohne den Zoll würde die operative Arbeit der Polizei vor Ort empfindliche Rückschritte erleiden. Schlie ist zuversichtlich, dass der Zoll so schnell wie möglich zu der vertraglich vereinbarten Zusammenarbeit zurückkehrt.

Der Grund für die vorübergehende Suspendierung der Zusammenarbeit in den Gemeinsamen Fahndungstruppen Schuby und Schengen-Süd in Scharbeutz ist die Rechtsauffassung der Staatsanwaltschaft Flensburg, die einen Angriff auf zwei in zivil gekleidete Zollbeamte am 8. April als Putativnotwehr gewertet hat, weil der Täter davon ausgehen konnte, er werde überfallen. „“Ich bedauere den Übergriff auf die Zollbeamten und wünsche beiden eine baldige Genesung““, sagte Schlie.

 

 

 

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