Bürger und Polizisten löffeln die Suppe aus

19. April 2012 | Themenbereich: Berlin, Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Die aktuellen Zahlen zur Entwicklung der politisch motivierten Kriminalität in der linken Szene sind alarmierend. So stieg die Zahl der Fälle von 822 im Jahr 2010 auf 1345 Fälle im Jahr 2011. Besonders extrem waren die Steigerungen bei Gewaltdelikten (2010: 208, 2011: 397) und den Sachbeschädigungen (2010: 343, 2011: 560). Aber auch Verstöße gegen die demokratischen Grundregeln des Versammlungsrechts schlagen mit 214 Fällen zu Buche.

Bodo Pfalzgraf, Landesvorsitzender der DPolG Berlin: „Die Hemmschwelle bei linker Gewalt sinkt weiter dramatisch. Opfer werden normale Bürger und Polizisten.“

Damit steigt auch die Arbeitsbelastung der schlecht bezahlten Hauptstadtpolizei in diesem Bereich. Der bevorstehende 1. Mai ist eine gute Gelegenheit, politischem Extremismus, egal von welcher Seite, durch die Parteien eine deutliche Absage zu erteilen. Außerdem drängt die DPolG Berlin zur Veränderung der Belohnungspraxis zur Ergreifung von Straftätern und klare schnelle Verurteilungen bei Gewalttaten.

Pfalzgraf: „Die Höhe der Belohnung, die Schnelligkeit der Auslobung von Belohnungen und die Bildveröffentlichung von Gewalttätern muss noch besser genutzt werden! Solche Fahndungsplakate müssen in jedem öffentlichen Gebäude hängen.“

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