Anschläge auf Beschäftigte der Bundespolizei nicht bagatellisieren

19. April 2012 | Themenbereich: Bundespolizei | Drucken

„Die Anschläge auf die Sicherheit der privaten Fahrzeuge von Polizisten der Bundespolizei sind Lebensbedrohend und dürfen auf keinen Fall unterschätzt werden“, so Ernst G. Walter von der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG).

Der Vorsitzende der DPolG Bundespolizeigewerkschaft warnt davor, das Lösen von Radmuttern an Fahrzeugen von Polizisten zu bagatellisieren. Diese Handlung stellt eine neue Dimension brutalster Gewalt gegen die Polizei dar, bei der schwerer gesundheitlicher Schaden oder sogar der Tod von Polizistinnen und Polizisten billigend in Kauf genommen werde.

„Solchen Schwerverbrechern muss mit aller Härte und Konsequenz das Handwerk gelegt werden“ so der Gewerkschaftschef. Diese Taten machen deutlich, dass Polizeibeamte aber auch die Verantwortlichen in den Dienststellen mit dem Umgang der Privatsphäre von hoheitlich handelnden Polizisten eine besondere Vorsicht walten lassen müssen.

„Fahrten zum Einsatzort dürfen deshalb nur mit Dienstfahrzeugen erfolgen. Es muss auch gut überlegt werden, ob bei der Fahrt zur Dienststelle oder von der Dienststelle zur Wohnung, Uniform getragen wird“, so Walter.

Sicher ist es auch sinnvoll, Dienstliche Parkplätze dem öffentlichen Zugang zu entziehen. Leider gibt es insbesondere im Einzeldienst der Bundespolizei viel zu wenig gesicherte Parkplätze für die Privatfahrzeuge der Beschäftigten. Walter warnt unter diesen Vorzeichen auch vor einer erneuten Eskalation der Gewalt bei den Demonstrationen und Versammlungen zum 1. Mai und zeigt sich äußerst besorgt darüber, dass die Hemmschwelle bei Aktionen gegen Polizisten immer weiter sinkt.

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