Alle Menschen sollen sich in Deutschland sicher fühlen können

19. April 2012 | Themenbereich: Berlin, Innere Sicherheit | Drucken

Das Berliner Islamforum hat sich auf seiner Sitzung am 18. April mit den Bedrohungen von Berliner Moscheen befasst. Insbesondere die Neuköllner ?ehitlik-Moschee war in den letzten Monaten Ziel von Drohbriefen und Übergriffen. Dazu erklärt das Berliner Islamforum:

„Die Mitglieder des Berliner Islamforums drücken ihre tiefe Besorgnis aus angesichts der wiederholten Angriffe und Drohungen gegen muslimische Einrichtungen in Berlin. Die im Islamforum vertretenen muslimischen Einrichtungen, die Vertreter des Senats von Berlin, die Vertreter zivilgesellschaftlicher Einrichtungen und der Kirchen betonen, dass es in unserer Stadt keinen Platz für Rassismus, Hetze und Gewalt geben darf.

Die Übergriffe und Drohungen müssen ernst genommen und entschieden verfolgt werden. Es ist Aufgabe von Gesellschaft und Politik, entschlossen gegen die Verbreitung von Hassideologien vorzugehen. Hierzu zählt auch das entschlossene Vorgehen gegen Volksverhetzung im Internet, die den Nährboden bilden für diese Taten.

Die Vertreter des Islamforums werden sich aktiv einsetzen für den Abbau von Rassismus und Islamophobie. Sie betonen die Notwendigkeit eines verstärkten Engagements für eine offene Stadt, in der sich alle Menschen sicher und willkommen fühlen können. Hierzu gehört auch die Unterstützung der von Rassismus und Islamfeindlichkeit Betroffenen und die Förderung ihrer gesellschaftlichen Partizipationsmöglichkeiten.“

Das Islamforum ist das wichtigste Koordinierungsgremium zwischen staatlichen und muslimischen Akteuren in Berlin. Es wurde 2005 auf Initiative des Berliner Integrationsbeauftragten und der Muslimischen Akademie in Deutschland gegründet. Am Islamforum nehmen teil Vertreterinnen und Vertreter von Moscheen und islamischen Organisationen, Vertreterinnen und Vertreter der jüdischen Gemeinde, der katholischen und der protestantischen Kirche Berlins sowie Vertretungen der Senatsverwaltungen, der Bezirke und der Zivilgesellschaft.

Quelle:  Berliner Senat für Integration und Migration

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