Till Schweiger, Finger weg vom Tatort-Vorspann!

17. April 2012 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Nicht nur bei den Film-Kommissaren stößt der Schauspieler mit seiner Kritik am „Tatort“-Vorspann auf Unverständnis, auch bei den echten Kriminalisten.

„Die Tatort-Reihe läuft seit 1970 und ist die am längsten laufende und beliebteste Krimireihe in Deutschland, Österreich und der Schweiz und ist einfach Kult. Es zeugt schon ein wenig von Arroganz, wenn der Möchtegern-Ermittler Till Schweiger bereits vor der allerersten Klappe das unverwechselbare Markenzeichen des Tatorts, den Vorspann, nun abschaffen will, weil er ihn „outdated“ findet“, empört sich der Bundesvorsitzende des Bund Deutscher Kriminalbeamter, André Schulz.

Schulz, der selbst Kriminalhauptkommissar in Hamburg ist, weiter: „Für Schweiger sollte es eine Ehre sein, einen Kriminalbeamten im Tatort spielen zu dürfen. Ein bisschen Demut für die angebotene Rolle und weniger Überheblichkeit würde ihm gut tun. Schließlich möchte er später mal in einem Atemzug mit den Tatort-Ermittlern aus Köln Ballauf und Schenk, dem unvergessenen Duisburger Duo Schimanski und Thanner oder Brockmöller und Stoever aus Hamburg genannt werden.“

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