Anzeigenkampagne “Für Fußball – Gegen Gewalt“

6. April 2012 | Themenbereich: Bayern | Drucken

Der Deutsche Fußballbund und die Deutsche Fußballliga haben eine Anzeigenkampagne gegen Gewalt bei Fußballspielen gestartet. Innenminister Joachim Herrmann hat heute gemeinsam mit dem Präsidenten der Spielvereinigung Greuther Fürth, Helmut Hack, vor dem Spiel gegen Energie Cottbus die Anzeigenkampagne mit dem Fürther Fotomotiv vorgestellt: „Es muss unser gemeinsames Ziel sein, dass es weder vor, während noch nach den Spielen Ärger und Ausschreitungen gibt. Gewalt hat bei Fußball nichts zu suchen.“ Es sei wichtig, dass alle Verantwortlichen – Fußballclubs, Fans und Polizei – gemeinsam dieses Ziel verfolgen. Der Innenminister: „Ich finde es vorbildlich, dass sich die Spielvereinigung Greuther Fürth gemeinsam mit einem Fanclub für die Anzeigenkampagne engagiert. Wir setzen damit das klare Signal: Wir wollen einen friedlichen Fußball, der allen Spaß macht“.

In den Anzeigen beziehen unter dem Slogan “Für Fußball – Gegen Gewalt“ ein Fußballspieler, ein Fußballfan und ein Polizist Stellung gegen Gewalt im Umfeld von Fußballspielen. Bei der Spielvereinigung Greuther Fürth stand für das Foto der Mittelfeldspieler Stephan Fürstner und für die Fans der Vorsitzende des Fanclubs Kleeblattfreunde Unterfarrnbach, Uwe Heussinger zur Verfügung.

Vervollständigt wird die Anzeige durch Martin Billmann, einem Polizeibeamten der Polizeiinspektion Fürth, der sich um die Sicherheit bei den Greuther Fußballspielen kümmert. Die Anzeigenkampagne ist Teil eines umfassenden, mit den Innenministern der Länder abgestimmten Konzepts, das für gegenseitigen Respekt, Fairness und Toleranz im Fußball steht. Die Anzeigenmotive werden von den Fußballclubs für die Werbung in regionalen Medien sowie im Clubumfeld genutzt.

Helmut Hack, Präsident des Spielvereinigung Greuther Fürth, betonte die breite Fußballbegeisterung und die Notwendigkeit von Prävention gegen Gewalt im Fußball: „Der deutsche Profi-Fußball begeistert an jedem Wochenende mehr als dreißig Millionen Fans in ganz Deutschland. Klar ist, dass die Bundesligen und ihre Klubs nicht die Verursacher von Gewalt sind. Gewalt am Rande von Fußballspielen hat vor allem gesellschaftliche Ursachen, die gezielt präventiv angegangen werden müssen.“

 

 

 

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.