Mobbing homosexueller Polizeibeamter

4. April 2012 | Themenbereich: Aktuell | Drucken

Das Mitarbeiternetzwerk von Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender in der Polizei freut sich, dass sich die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern dem Thema Mobbing annimmt. Im Rahmen einer Bachelorarbeit an der Fachhochschule Güstrow läuft derzeit eine Onlinebefragung im Intranet der Landespolizei zum Thema Mobbing homosexueller Polizeibediensteter in der Landespolizei M-V.

In der anonymen Onlineumfrage werden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter anderem gefragt, ob sie Mobbing gegenüber homosexuellen Kolleginnen und Kollegen wahrgenommen haben oder gar selbst betroffen sind. Wir fordern alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landespolizei M-V hiermit auf, sich an der Umfrage zu beteiligen.

Aus meiner persönlichen Erfahrung und aus Schilderungen der Mitglieder des bundesweiten Netzwerkes ist bekannt, dass es durchaus zu Beleidigungen sowie Benachteiligungen gegenüber Homosexuellen in der Polizei kommen kann. Die bestehende Homophobie innerhalb der Polizei wäre ein weiteres Thema für eine nächste Onlineumfrage. Wir haben Hoffnung, dass die aktuelle Umfrage zum Thema Mobbing dazu beiträgt, wiederum zum Thema Homophobie das so genannte Dunkelfeld etwas aufzuhellen.

 

Die Einsicht und der Umstand, Umfragen zu diesen Themen in der Landespolizei durchzuführen zeigt, dass die Forderung nach einen Ansprechpartner für gleichgeschlechtliche Lebensweisen (AgL) in der Landespo –lizei immer noch berechtigt ist.

Qelle: VelsPol M-V

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