„Der Mordfall Lena ist ein Albtraum für jeden Polizisten“

4. April 2012 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Als einen „Albtraum für jeden Polizisten“ hat der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernhard Witthaut, die Entwicklungen im Mordfall der kleinen Lena aus Emden bezeichnet. Witthaut: „Was passiert ist, lässt sich nicht mehr rückgängig machen, warum und wie es passiert ist, muss aufgeklärt werden. Unsere Anteilnahme und unser Mitgefühl gelten den Eltern und Angehörigen des Mädchens. Wir können ihren Schmerz nur erahnen. Auch meine Kolleginnen und Kollegen, nicht nur in Emden und Niedersachsen, sondern deutschlandweit, fragen sich, ob dieser Mord hätte verhindert werden können.“

Witthaut ist „zutiefst überzeugt“, dass die Untersuchungen nach organisatorischen Mängeln, menschlichem Versagen oder Fehlverhalten auf Seiten der Polizei oder anderer Behörden mit aller Gründlichkeit geführt werden. Dennoch plädiert der GdP-Vorsitzende dafür, das Vertrauen in die Polizei nicht zu verlieren.

Witthaut: „Das hat sie, auch unabhängig von den Ergebnissen der Untersuchung, nicht verdient. Die Fragen, die in diesen Stunden an die Polizei gestellt werden, werden nur noch übertroffen von den Fragen, die sich die beteiligten Beamten selber stellen.“

 

1 Kommentar
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  1. … Dennoch plädiert der GdP-Vorsitzende dafür, das Vertrauen in die Polizei nicht zu verlieren…

    Natürlich incht, das wäre auch Blödsinn! Fehler werden überall gemacht.
    Kann die Ursache nicht auch in Überlastung der Polizeidienststelle Aurich liegen? Zu wenig Beamte, zu viele Überstunden?

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